"Noch nie gesehen": Rarität verblüfft bei "Bares für Rares"
Bei einer aktuellen Ausgabe von Bares für Rares sorgt ein unscheinbares Möbelstück für Staunen im Kölner Pulheimer Walzwerk. Kandidatin Vanessa bringt im Namen ihres Großvaters ein altes Wäschereischränkchen mit zahllosen winzigen Schubladen mit in die ZDF-Trödelshow. Moderator Horst Lichter (64) ist sofort Feuer und Flamme für das besondere Kästchen und schwärmt im Studio von den vielen Fächern. Doch nicht nur Horst ist begeistert: Auch Expertin Bianca Berding kommt bei der Begutachtung des Holzschranks aus dem Staunen kaum heraus und erklärt vor laufender Kamera, dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen habe.
Bianca entdeckt in den Schubladen des Möbels eine echte Besonderheit: Die kleinen Fächer sind noch komplett mit alten Wäschezeichen gefüllt, die offenbar nie verwendet wurden. Laut der Expertin stammen Schränkchen und Inhalt vermutlich aus der Zeit zwischen 1910 und den 1930er-Jahren, was eine genauere Datierung schwierig macht. Während die Wäschezeichen in nahezu perfektem Zustand erhalten geblieben sind, zeigt sich das gebeizte Pechkiefer-Möbel selbst deutlich gebraucht – einige Griffe fehlen bereits. Trotzdem hält Bianca die Rarität für sehr gefragt und schätzt den Wert auf bis zu 600 Euro, auch wenn sich Vanessas Großvater "nur" 500 Euro erhofft. Horst, der ursprünglich eher mit einem "Hunni" gerechnet hatte, zeigt sich von der hohen Taxe deutlich überrascht.
Im Händlerraum löst das Wäschereischränkchen dann eine regelrechte Bieterschlacht aus – wie zuletzt auch eine Leuchtreklame, die im Februar für Begeisterung sorgte. Händler Daniel Meyer (52) erkennt sofort das Potenzial der Rarität und betont, dass solche Schränkchen mit vielen Schubladen bei Sammlern sehr beliebt sind. Christian Vechtel eröffnet die Verhandlung mit 100 Euro, doch das Gebot steigt schnell, weil sich praktisch alle im Raum für das Objekt interessieren. Besonders intensiv liefern sich Elke Velten-Tönnies (72) sowie ihre Kollegen Jan Cizek und Anaisio Guedes ein Kopf-an-Kopf-Rennen und treiben den Preis in Zehn-Euro-Schritten bis auf 500 Euro. Schließlich setzt sich Elke durch und bekommt den Zuschlag.









