Prinz Williams brisante Aussage zur Glaubensfrage
Prinz William (43) hat sich erstmals zu seinem Glauben geäußert und damit Bedenken innerhalb der Church of England ausgeräumt. Nachdem Zweifel aufgekommen waren, ob der Prinz von Wales überhaupt an Gott glaubt, stellte der Kensington-Palast nun unmissverständlich klar: "Natürlich." Die Frage war zuvor aufgekommen, weil William im Vergleich zu seinem Vater König Charles III. (77) und seiner verstorbenen Großmutter Queen Elizabeth II. (†96) deutlich weniger Begeisterung für die Kirche zeigt, deren oberster Repräsentant er eines Tages als König sein wird. Die Daily Mail zitiert einen Mitarbeiter des Palastes, der gegenüber der Zeitung The Sunday Times erklärte: "Die Verbundenheit des Prinzen von Wales mit der 'Church of England' ist manchmal leiser, als Menschen erwarten, und wird aus diesem Grund nicht immer vollständig verstanden." – das damit verbundene Pflichtgefühl sei tief verwurzelt.
Die ungewöhnliche Klarstellung erfolgte im Vorfeld einer Zeremonie in der Kathedrale von Canterbury, bei der William den König bei der Inthronisierung der neuen Erzbischöfin von Canterbury, Dame Sarah Mullally, vertrat. Williams Team bezeichnete dies als "Gelegenheit, sehr klar zu machen, wo er steht". Seine Haltung wird zusammengefasst als: "Ich bin vielleicht nicht jeden Tag in der Kirche, aber ich glaube daran und ich möchte sie unterstützen." Der royale Experte Robert Hardman hatte vor zwei Jahren in seinem Buch berichtet, dass William laut einem hochrangigen Mitarbeiter "sich in einem religiösen Umfeld instinktiv nicht wohlfühlt" und sich wie die meisten lauwarmen Anglikaner "durch bestimmte Aspekte von Zeremonien und Religion in Verlegenheit gebracht" fühle. Williams "stiller Glaube" stößt auch auf kritische Stimmen: Der Moderator Calvin Robinson sagt laut Daily Mail: "Jetzt ist nicht die Zeit für 'stillen Glauben'." Seine Forderung: Ein zukünftiges Kirchenoberhaupt müsse seinen Glauben offensiver zeigen.
William möchte seinen Glauben für sich behalten. Ein Sprecher des Kensington-Palasts betonte gestern, dass sowohl der Prinz als auch Prinzessin Kate (44) ein "sehr nettes Gespräch mit der neuen Erzbischöfin" hatten und sich "auf die Zusammenarbeit mit ihr freuen". Die Inthronisierung der ersten weiblichen Erzbischöfin nach 105 aufeinanderfolgenden Männern ist ein bedeutender Meilenstein in der 1.429-jährigen Geschichte Canterburys. Die neue Erzbischöfin wird eines Tages William als König salben und krönen, nachdem sie ihn durch seine Gelübde geführt hat.









