

Hoher Besuch: Fürstentum Monaco empfängt Papst Leo XIV.
Ein historischer Moment für das Fürstentum Monaco: Papst Leo XIV. (70) ist für einen Kurzbesuch in dem kleinen Stadtstaat eingetroffen. Das Kirchenoberhaupt landete mit dem Hubschrauber im Fürstentum, wo es bereits am Heliport von Fürst Albert II. (68) und seiner Ehefrau Fürstin Charlène (48) persönlich begrüßt wurde. Bereits auf der kurzen Fahrt vom Heliport zum Palast wurde der Papst laut spot on news von zahlreichen begeisterten Monegassen empfangen, die dem hohen Gast zujubelten und ihre Freude über den historischen Besuch zum Ausdruck brachten.
Der Besuch gilt als eine absolute Premiere in der Geschichte Monacos: Seit fast 500 Jahren hatte kein Papst mehr das Fürstentum offiziell betreten. Entsprechend groß fiel der Empfang im Fürstenpalast aus, wo die gesamte monegassische Fürstenfamilie zusammenkam. Im Innenhof herrschte festliche Stimmung, während die royalen Protokolle streng eingehalten wurden. Besonders auffällig war die traditionelle Kleiderordnung: Die weiblichen Mitglieder der Familie erschienen überwiegend in schwarzer Kleidung, während Fürstin Charlène und Prinzessin Gabriella (11) als katholische Monarchinnen das sogenannte "Privilège du Blanc" nutzten und in Weiß gekleidet waren.
Bei seiner auf Französisch gehaltenen Ansprache im Rahmen des Besuchs fand Papst Leo XIV., der mehrere Sprachen spricht, klare und eindringliche Worte. Er erinnerte die monegassische Gesellschaft laut Domradio.de an ihre Verantwortung gegenüber sozial Schwächeren und mahnte, Wohlstand nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten. Der Besuch gilt insgesamt als symbolträchtiger Moment zwischen Vatikan und Monaco und verbindet diplomatische Bedeutung mit religiöser Botschaft. Zum Abschluss des Tages stand eine große Messe im Stadion Louis II. auf dem Programm, bevor der Papst anschließend seine Rückreise antrat.





