Parfumflakon-Erbstück sorgt für Drama bei "Bares für Rares"
Alfred Fischer aus Stuttgart hat bei Bares für Rares einen kostspieligen Fehler gemacht, der ihm möglicherweise mehrere Tausend Euro kostete. Der Diplom-Soziologe brachte einen Parfumflakon in die ZDF-Show, der ursprünglich als Erbstück in seinen Besitz gelangt war. Moderator Horst Lichter (64) zeigte sich von dem Stück begeistert und bezeichnete es als wunderschönes Fläschchen. Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) identifizierte das Gefäß aus Bergkristall als Werk des renommierten Pariser Goldschmieds Francois-Désiré Froment-Meurice und schätzte den Wert auf bis zu 14.000 Euro. Alfred hatte sich vor seinem Auftritt einen Erlös von 4.000 Euro erhofft und freute sich über die deutlich höhere Expertise.
Im Händlerraum entwickelte sich die Situation jedoch ungünstig für den Verkäufer. Obwohl Walter Lehnertz (59) und Susanne Steiger (43) das Objekt sehr schätzten, fielen die Gebote zunächst verhalten aus. Waldi eröffnete mit lediglich 280 Euro, bevor Dr. Elisabeth Nüdling auf 2.800 Euro erhöhte. Als Elisabeth nach der Höhe der Expertise fragte und Alfred den Betrag nannte, erkundigte sich Susanne nach seinem Wunschpreis. Der Verkäufer gab daraufhin an, dass dieser deutlich niedriger liege als die Schätzung – ein taktischer Fehler, der ihm teuer zu stehen kam. Susanne bot schließlich 7.000 Euro, womit sich Alfred zufrieden gab.
"Bares für Rares" läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF und wird auf ZDF Neo um 10:55 Uhr sowie um 19:20 Uhr wiederholt. Das Konzept der Sendung, die bereits über 2.000 Ausgaben erlebte, bleibt unverändert: Verkäufer lassen ihre Objekte von Sachverständigen bewerten und verhandeln anschließend mit Händlern über den Verkaufspreis. Hätte Alfred seine Schmerzgrenze nicht frühzeitig preisgegeben, hätte Susanne möglicherweise deutlich mehr geboten – Experten schätzen, dass ihm dadurch bis zu 7.000 Euro entgangen sein könnten. Trotzdem ist der erzielte Betrag eine beachtliche Summe, auch wenn in diesem Fall mehr möglich gewesen wäre.









