Schade: Corey Feldman fehlt bei Oscars-Tribut für Rob Reiner

Schade: Corey Feldman fehlt bei Oscars-Tribut für Rob Reiner

- Marina Birner
Lesezeit: 2 min

Corey Feldman (54) hat sich zum ersten Mal ausführlich dazu geäußert, dass er nicht Teil der Oscar-Ehrung für seinen verstorbenen Regisseur Rob Reiner (†78) war. Während seine "Stand By Me"-Kollegen Jerry O'Connell (52) und Wil Wheaton (53) bei der Tribute-Veranstaltung im März auf der Bühne standen, fehlte der Schauspieler. In einem gemeinsamen Interview mit Entertainment Weekly anlässlich des 40. Jubiläums des Films sprach Corey nun über seine Gefühle zu der Ausgrenzung. "Persönlich fühlte es sich ein bisschen wie ein Familientreffen an, zu dem ich nicht eingeladen war", resümierte der 54-Jährige. Er wolle diese Zeit aber nicht nutzen, um über seine Gefühle diesbezüglich zu sprechen, sondern betonte: "Stattdessen möchte ich einfach sagen, dass ich mit dem Rest von uns bin, wir sind alle sehr zerstört darüber, wie die Dinge gelaufen sind."

Rob wurde im Dezember 2025 tot in seinem kalifornischen Haus aufgefunden. Auch seine Ehefrau Michele (†70) wurde dort gefunden – die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus. Bei der Oscar-Zeremonie am 15. März versammelten sich insgesamt 17 Stars aus Robs Filmen auf der Bühne, um dem Vermächtnis des Regisseurs zu gedenken. Neben Jerry und Wil waren unter anderem Meg Ryan (64), Demi Moore (63), John Cusack (59), Kathy Bates (77), Billy Crystal (78), Mandy Patinkin (73) und Kiefer Sutherland (59) dabei. Corey gab zu, dass ihn störte, dass niemand aus dem Herzen sprechen durfte. "Obwohl sie einen wunderbaren Job gemacht haben, hätte ich gerne von Wil und Jerry und ein paar anderen Leuten dort oben gehört", sagte er gegenüber Entertainment Weekly.

Corey, Jerry und The Big Bang Theory-Star Wil sind derzeit gemeinsam auf Tournee, um die Wiederveröffentlichung von "Stand By Me" zu feiern, der 1986 in die Kinos kam. Der Film war einer von Robs bekanntesten Werken und machte die drei Darsteller als Kinderdarsteller bekannt. "Wir alle hätten uns gerne auf unsere eigene Weise verabschiedet. Leider ist das nicht passiert", erklärte Corey im Interview. Der beste Weg, sich zu verabschieden, sei es nun, Rob und sein Werk durch die Tourneen und Interviews zu ehren und die Menschen dazu zu bringen, die Geschichte seiner Arbeit anzuerkennen. Mit Auftritten in Seattle, Indianapolis, Chicago und Portland wollen die drei Schauspieler ihrem verstorbenen Regisseur Tribut zollen, von dem sie alle dachten, er würde sie irgendwann auf der Tour begleiten.

Collage: Corey Feldman hätte sich gerne noch von Rob Reiner verabschiedet.
Collage: Getty Images, Imago
Collage: Corey Feldman hätte sich gerne noch von Rob Reiner verabschiedet.
Rob Reiner und Michele Singer Reiner
Imago
Rob Reiner und Michele Singer Reiner
Rob Reiner und Billy Crystal, April 2019
Getty Images
Rob Reiner und Billy Crystal, April 2019
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