Blake Livelys Anwältin äußert sich nach der Klageabweisung
Blake Lively (38) hat sich nach einer überraschenden Gerichtsentscheidung über ihre Anwältin zu Wort gemeldet. Ein Richter in New York hatte am Donnerstag zehn von 13 Klagepunkten der Schauspielerin gegen ihren It Ends With Us-Regisseur und Co-Star Justin Baldoni (42) abgewiesen – darunter auch ihre Vorwürfe der sexuellen Belästigung und des Bodyshaming. Das Urteil lässt Blake nur drei verbleibende Klagepunkte: Vertragsbruch, Vergeltung und Beihilfe zur Vergeltung. Der Prozess soll dennoch wie geplant am 18. Mai in New York stattfinden, allerdings mit deutlich weniger Anklagepunkten als ursprünglich eingereicht. "In diesem Fall ging und geht es immer um die verheerende Vergeltung und die außergewöhnlichen Schritte, die die Beklagten unternommen haben, um den Ruf von Blake Lively zu zerstören, weil sie sich für Sicherheit am Set eingesetzt hat. Das ist der Kern des bevorstehenden Prozesses", erklärte Sigrid McCawley, ein Mitglied von Blakes Rechtsteam, gegenüber der Daily Mail.
Für die Schauspielerin sei die größte Genugtuung, dass die Urheber und Methoden dieser koordinierten digitalen Angriffe entlarvt wurden und nun bereits von anderen betroffenen Frauen zur Verantwortung gezogen würden. "Sie freut sich darauf, vor Gericht auszusagen und weiterhin auf diese bösartige Form der Online-Vergeltung aufmerksam zu machen, damit sie leichter erkennbar und bekämpfbar wird", so die Anwältin weiter. Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung seien nicht abgewiesen worden, weil die Beklagten nichts falsch gemacht hätten, sondern weil das Gericht festgestellt habe, dass Blake als unabhängige Auftragnehmerin und nicht als Angestellte tätig war.
Der Rechtsstreit zwischen Blake und Justin begann im Dezember 2024, als die Schauspielerin eine Klage gegen ihren Regisseur einreichte. Sie warf ihm vor, sie bei den Dreharbeiten sexuell belästigt zu haben – unter anderem soll er in ihren Trailer gekommen sein, während sie ihr Baby stillte, und sie in einer Szene geküsst haben, die dies laut Drehbuch nicht vorsah. Zudem beschuldigte Blake den 42-Jährigen, eine Verleumdungskampagne gegen sie orchestriert zu haben, um ihren Ruf zu schädigen. Justin wiederum verklagte Blake, ihren Ehemann Ryan Reynolds (49) und ihre Publizistin auf insgesamt 400 Millionen Dollar Schadensersatz. Der Film "It Ends With Us", der auf dem Roman von Colleen Hoover (46) basiert, spielte weltweit 350 Millionen Dollar ein – doch der Erfolg wird von den gegenseitigen Anschuldigungen der Hauptdarsteller überschattet.






