ESC-Pleite? Voting liefert mieses Ergebnis für Sarah Engels
Ist das ein schlechtes Omen für Sarah Engels (33) beim Eurovision Song Contest? Die Sängerin wird dieses Jahr mit ihrem Song "Fire" für Deutschland antreten. Doch die Begeisterung der ESC-Fans hielt sich bisher in Grenzen, was sich unter anderem in der Chart-Platzierung weit abgeschlagen außerhalb der Top 100 widerspiegelt. Nun folgt die nächste Klatsche. Auf der Plattform eurovisionworld.com wurde ein erstes Stimmungsbarometer erstellt, welche Songs die Zuschauer schon jetzt abholt. Sarah erhielt von insgesamt 72.505 abgegebenen Stimmen gerade einmal magere 478 und landete auf Platz 29 von insgesamt 35. Wesentlich besser lief es für die skandinavischen Länder: Die ersten drei Plätze belegen Finnland, Dänemark und Schweden, was die drei wohl zu Sarahs größter Konkurrenz macht.
Diese erste Prognose zeichnet ein düsteres Bild für Deutschland beim ESC 2026. Während Sarahs Hit beim deutschen Vorentscheid offenbar alles hinter sich ließ, ist das europäische Publikum aktuell wohl noch wenig überzeugt. Vielleicht kann die zweifache Mutter das aber mit einer großen Performance wieder ausgleichen. Die Unterstützung des deutschen Publikums ist mittlerweile allerdings auch schon abgerutscht. "Fire" wurde von vielen Seiten als austauschbar eingestuft. Außerdem ist vielen die Ähnlichkeit zum Song "Fuego", mit dem die Sängerin Eleni Foureira 2018 für Zypern antrat, aufgefallen. Auch das Kostüm und die Inszenierung von Sarahs Auftritt ähnelt der von Eleni sehr. Auf Instagram und Co. sammelten sich bissige Kommentare wie "Cyprus 2018 von Ali Express" oder "Copy Chanel and Foureira".
Sarah nimmt die Kritik zwar gelassen, hat aber gleichzeitig wenig Verständnis für den deutschen Pessimismus. "Ich würde mir für unser Land manchmal wünschen, dass wir auch mal sagen: 'Hey, da geht jetzt eine Künstlerin für uns hin und wir supporten sie einfach mal', anstatt immer nur das Haar in der Suppe oder das Negative zu suchen", betonte sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings ist Deutschland, was die ESC-Platzierungen angeht, auch wesentlich vorbelasteter als viele andere Länder. Völlig unabhängig von Künstler oder Performance landeten die deutschen Sänger in den vergangenen Jahren fast ausnahmslos auf dem letzten oder vorletzten Platz. Erst 2024 mit Isaak und "Always on the Run" und 2025 mit Abor & Tynna und "Baller" wurde die Platzierung etwas besser: Isaak erreichte Platz 12, die Geschwister Abor und Tynna Platz 15.









