

Wegen "The Crown": Prinz Philip konsultierte einen Anwalt
Prinz Philip (†99) war über die Darstellung in der Netflix-Serie The Crown so empört, dass er sogar Anwälte einschaltete. Das berichtet Hugo Vickers in seinem neuen Buch "Queen Elizabeth II: A Personal History". Gegenüber der Daily Mail erklärte der Autor, dass der verstorbene Herzog von Edinburgh besonders wegen einer Szene "äußerst verärgert" gewesen sei, in der die Macher der Serie versuchten, ihn für den Tod seiner Schwester verantwortlich zu machen. Diese Darstellung habe Philip so sehr getroffen, dass er sich mit seinen Anwälten beriet und juristische Schritte in Erwägung zog.
Hugo kritisiert die Serie scharf und bezeichnet sie als "schreckliche Serie", die "grundlegend unehrlich" sei. Zwar handle es sich um eine aufwendige Produktion mit sehr guten Schauspielern und einem gut geschriebenen Drehbuch, doch die Macher hätten nicht weniger interessieren können, "was wirklich passiert ist". Der Biograf erklärte weiter, dass die Drehbuchautoren bisweilen zwei Ereignisse, die so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben, zu einer Szene verbinden würden, "die absolut nicht passiert ist". Es sei "beschämend", dass Zuschauer solche Szenen für wahr hielten, obwohl sie es nach Ansicht von Hugo nicht seien.
Prinz Philip war von 1921 bis zu seinem Tod im Jahr 2021 eine zentrale Figur des britischen Königshauses. Der Herzog von Edinburgh war mit Queen Elizabeth II. verheiratet, die im Jahr 2022 verstarb. Gemeinsam haben die beiden vier Kinder. Die Netflix-Serie "The Crown" sorgt seit Jahren für Diskussionen darüber, wie nah die Darstellung an den tatsächlichen Ereignissen im Leben der Royals bleibt. Für den Streamingdienst ist die Serie ein großer Erfolg, doch die Frage nach der Authentizität der gezeigten Szenen bleibt ein Streitthema.








