Blake Lively im "Drachenmodus": Gerichtsstreit geht weiter
Blake Lively (38) hat sich nach einer richterlichen Entscheidung in ihrem Rechtsstreit gegen Justin Baldoni (42) nun zu Wort gemeldet. Ein Gericht wies Teile ihrer Klage ab, darunter zehn von dreizehn Vorwürfen – unter anderem ihre Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung. Doch die Schauspielerin zeigt sich kämpferisch: In einem ausführlichen Statement auf Instagram betonte sie, dass das Herzstück ihrer Klage weiterhin bestehe. "Das Letzte, was ich in meinem Leben wollte, war eine Klage, aber ich habe diesen Fall eingereicht wegen der allgegenwärtigen Vergeltung, der ich ausgesetzt war und bin, weil ich privat und beruflich um eine sichere Arbeitsumgebung für mich und andere gebeten habe", schrieb Blake. Ihre Vorwürfe bezüglich Vergeltungsmaßnahmen bleiben bestehen und werden vor einem Geschworenengericht verhandelt.
Die 38-Jährige warnte zudem davor, sich von der medialen Inszenierung ablenken zu lassen. "Die ständige Verpackung dieser Klage als 'Promi-Drama' ist nicht nur unverantwortlich, sondern geschieht mit Absicht: um zu verhindern, dass ihr euch selbst in meiner Geschichte wiederfindet", erklärte sie. Blake sprach in ihrem Statement auch andere Betroffene an und betonte, dass der physische Schmerz durch digitale Gewalt sehr real sei. "Es ist Missbrauch. Und es ist überall", schrieb die Schauspielerin. Sie ermahnte Eltern, auf die Art und Weise zu achten, wie Menschen online manipuliert werden können, und besonders Kinder mit Handys zu schützen.
Am Ende ihrer Botschaft setzte Blake ein Drachen-Emoji, das für Aufsehen sorgte. Berichten zufolge soll sie in einer Textnachricht an Justin ihren Ehemann Ryan Reynolds (49) und ihre ehemals enge Freundin Taylor Swift (36) als ihre "Drachen" bezeichnet haben. Die Schauspielerin hatte Justin im Dezember 2024 verklagt und ihm sexuelle Belästigung am Set von It Ends With Us sowie eine Verleumdungskampagne gegen sie vorgeworfen. Der 42-Jährige bestritt die Anschuldigungen, seine Gegenklage wurde allerdings bereits im vergangenen Juni abgewiesen. "Ich werde niemals aufhören, meinen Teil dazu beizutragen, die Systeme und Menschen offenzulegen, die versuchen, Opfer zu verletzen, zu beschämen, zum Schweigen zu bringen und sich an ihnen zu rächen", schloss Blake ihr Instagram-Statement ab.










