Blake Lively bettelte bei Berufsverband um Anerkennung

Blake Lively bettelte bei Berufsverband um Anerkennung

- Carina Bukenberger
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Blake Lively (38) sorgt mit einer neu veröffentlichten Mail an den amerikanischen Berufsverband für Film- und Fernsehproduzenten für Gesprächsstoff: Die Schauspielerin wandte sich bereits im Januar 2024 direkt an die Producers Guild of America und schlug dabei einen auffallend emotionalen Ton an. In der Nachricht bittet sie eindringlich darum, ihre Arbeit hinter der Kamera mit einer offiziellen PGA-Auszeichnung anzuerkennen. Im Zentrum steht der Film It Ends With Us, der für sie zum persönlichen Herzensprojekt geworden ist. Wie die Daily Mail berichtet, beschreibt sie ihre Beteiligung nicht nur als umfangreich, sondern als allumfassend. "Ich war bei diesem Film an jedem Produktionsschritt beteiligt – von der Vorproduktion über die Produktion bis hin zur Postproduktion und jetzt zur weltweiten Vermarktung und Veröffentlichung", heißt es in der E-Mail. Blake macht deutlich, wie viel ihr die Anerkennung bedeuten würde und wie sehr sie sich mit dem Projekt identifiziert: Nach über zwanzig Jahren im Geschäft sehe sie diese Arbeit als die wichtigste ihrer Karriere.

Um ihren Antrag zu untermauern, listet Blake in dem rund fünfseitigen Schreiben stolze 77 Punkte auf. Darin führt sie etwa an, dass sie das Drehbuch überarbeitet habe, um die Rolle von Jennie Bloom attraktiver zu machen, nachdem drei Schauspielerinnen die Figur abgelehnt hatten. Außerdem habe sie Kontakte in die Modewelt spielen lassen, um für Kostüme günstigere oder kostenlose Leihgaben zu organisieren und so das Budget zu entlasten. Auch bei der Auswahl und dem Onboarding von freiberuflichen Teammitgliedern für die Besetzung sei sie maßgeblich beteiligt gewesen. Die Producers Guild soll ihr den Titel letztlich gegeben haben, doch einige Fans reagierten kritisch und starteten online eine Petition, die Aberkennung zu fordern. Der Brief tauchte jetzt im Verfahren gegen Justin Baldoni (42) wieder auf. Darin wies ein New Yorker Richter bisher zehn von insgesamt dreizehn Klagen der Schauspielerin ab und stufte sie als unabhängige Auftragnehmerin ein – nicht als Angestellte des Studios.

Trotz des juristischen Rückschlags will Blake, die seit 2012 mit Schauspieler Ryan Reynolds (49) verheiratet ist, nicht aufgeben: Ihre Anwälte betonten gegenüber Page Six, sie freue sich darauf, im für den 18. Mai angesetzten Prozess zu den verbliebenen Vorwürfen auszusagen und weiter gegen aus ihrer Sicht schädigende Online-Kampagnen vorzugehen. Justins Team zeigte sich in einem Statement dankbar für die ausführliche Prüfung durch das Gericht. Auf Facebook sprach die vierfache Mutter zuletzt selbst von "unfassbar schmerzhaften" Entwicklungen. Zugleich betonte sie, dass es für sie ein "Privileg" sei, in dieser Sache Stellung zu beziehen – eine Chance, die sie nach eigenen Worten nicht ungenutzt lassen will.

Blake Lively, Schauspielerin
IMAGO / WENN
Blake Lively, Schauspielerin
Justin Baldoni und Blake Lively am Set von "It Ends With Us" im Januar 2023
T. JACKSON / BACKGRID
Justin Baldoni und Blake Lively am Set von "It Ends With Us" im Januar 2023
Blake Lively und Ryan Reynolds, Schauspieler
Getty Images
Blake Lively und Ryan Reynolds, Schauspieler
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