Lionel Richies Erfolgsgeheimnis: Warum Freundlichkeit zählt

Lionel Richies Erfolgsgeheimnis: Warum Freundlichkeit zählt

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min

Über fünf Jahrzehnte im Musikgeschäft haben Lionel Richie (76) eine Überzeugung gelehrt, die er heute offen mit anderen teilt: Ruhm funktioniert nur im Zusammenspiel mit den Menschen, die ihn überhaupt erst möglich machen. Der Grammy-Gewinner und American Idol-Juror sprach darüber kürzlich im Podcast "Artist Friendly" seines Schwiegersohns Joel Madden (47). Dort legte er dar, dass der Wunsch nach Anerkennung und das gleichzeitige Abriegeln gegenüber der Öffentlichkeit schlicht nicht zusammenpassen. Mit klaren Worten beschrieb er, was er angehenden Stars als grundlegende Voraussetzung mitgibt: den ehrlichen Umgang mit Menschen. "Du willst berühmt und reich sein ohne die Menschen? So funktioniert das nicht. Du musst in der Lage sein, dich mit ihnen zu beschäftigen", so Lionel.

Joel, der mit Lionels Tochter Nicole Richie (44) verheiratet ist, lobte seinen Schwiegervater für dessen Umgang mit Menschen. Lionel grüße jeden, dem er begegnet – egal ob im Restaurant, am Flughafen oder in einem Hotel. "Ich sehe, wie du Menschen anerkennst", sagte Joel im Podcast. Lionel erklärte, dass er sich bewusst dafür entschieden habe, niemals jemanden zu ignorieren. "Ich war einmal unsichtbar. Das Schlimmste im Leben ist, wenn jemand Angst vor dir hat und dir etwas sagen möchte. Du kannst es in seinem Gesicht sehen. Und dass ich ihn ignoriere, wäre das Allerschlimmste", sagte der Künstler. Er fügte hinzu: "Manchmal triffst du die Person, die du am meisten bewunderst, und es tut dir leid, sie getroffen zu haben. Ich habe mir selbst versprochen, das niemals zu sein."

Lionels Worte fallen in eine Zeit, in der die Sängerin Chappell Roan (28) öffentlich in der Kritik steht. Sie wurde zuletzt mit einem Vorfall in Brasilien in Verbindung gebracht, bei dem die elfjährige Tochter des Fußballers Jorginho nach Aussage ihrer Mutter Catherine Harding von Chappells Sicherheitspersonal verbal angefahren worden sein soll. Chappell selbst gab an, von dem Vorfall nichts gewusst zu haben. Ihr Sprecher betonte, sie habe "null Toleranz" gegenüber aggressivem Verhalten gegenüber Fans. In einem älteren Video hatte die Sängerin Fans jedoch auch schon dafür kritisiert, dass sie sie in der Öffentlichkeit ansprachen oder fotografierten. Lionel warnte eindringlich, dass schlechtes Benehmen gegenüber anderen immer Konsequenzen habe – mit oder ohne soziale Medien. "Wenn du 'Fuck you'-Samen säst, bekommst du 'Fuck you'-Blumen. Nichts wächst."

Lionel Richie, Sänger
Getty Images
Lionel Richie, Sänger
Luke Bryan, Lionel Richie, Carrie Underwood und Ryan Seacrest bei einem Fototermin zu "American Idol" in New York City, 2024
Getty Images
Luke Bryan, Lionel Richie, Carrie Underwood und Ryan Seacrest bei einem Fototermin zu "American Idol" in New York City, 2024
Chappell Roan bei den 68. Grammy Awards in Los Angeles
Getty Images
Chappell Roan bei den 68. Grammy Awards in Los Angeles
Trifft Lionels Warnung "Wer 'Fuck you' sät, erntet 'Fuck you'" den Kern im Umgang zwischen Stars und Publikum?