Total unterschätzt: Das ist Adam Sandlers Lieblingsfilm
Adam Sandler (59) hat im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere unzählige Komödien gedreht und gehört zu den erfolgreichsten und bestbezahlten Schauspielern Hollywoods. Doch unter all seinen Projekten gibt es einen Film, den er als besonders bedeutsam für sein persönliches Vermächtnis betrachtet: die Tragikomödie "Spanglish" aus dem Jahr 2004. In einem Interview mit Far Out Magazine verriet Adam, dass er auf dieses Werk besonders stolz sein werde, wenn er auf seine Karriere zurückblicke. "Wenn ich irgendwann Kinder habe und sage: 'Schmeiß Spanglish ein', dann weiß ich, dass ich sehr stolz darauf sein werde", erklärte der Schauspieler damals zur Veröffentlichung des Films.
In "Spanglish", inszeniert von James L. Brooks, verkörpert Adam den erfolgreichen Sternekoch John Clasky, der versucht, seine Familie zusammenzuhalten, während seine neurotische Ehefrau, gespielt von Téa Leoni, für zunehmende Spannungen sorgt. Die Geschichte dreht sich um die mexikanische Einwanderin Flor Moreno, dargestellt von Paz Vega (50), die als Haushälterin bei der wohlhabenden Familie Clasky arbeitet und dabei in deren komplexe Dynamiken gerät. Adams Darstellung ist ungewohnt zurückhaltend und ernst, er verzichtet auf die überdrehte Komik, für die er sonst bekannt ist, und setzt stattdessen auf leise Zwischentöne und empathische Momente. Trotz dieser ambitionierten Herangehensweise konnte der Film weder an den Kinokassen noch bei der Kritik überzeugen und blieb hinter den Erwartungen zurück.
Die persönliche Bedeutung von "Spanglish" wiegt für Adam jedoch weitaus schwerer als kommerzielle Zahlen oder Kritikerlob. Der Schauspieler, der heute Vater von zwei Kindern ist, arbeitete in vielen seiner Projekte bewusst mit engen Freunden und Familienmitgliedern zusammen, insbesondere in seiner "Kindsköpfe"-Reihe mit Kevin James (60). Sein eigenes Produktionsstudio Happy Madison ermöglicht ihm die wirtschaftliche Freiheit, auch Herzensprojekte umzusetzen. In den vergangenen Jahren zeigte er zudem in Filmen wie "Der schwarze Diamant", "Hustle" oder "Spaceman" seine dramatische Seite. Trotz dieser neueren Arbeiten bleibt "Spanglish" für ihn ein klarer Favorit – ein Film, der nicht durch Erfolg, sondern durch seine emotionale Tiefe und persönliche Relevanz für ihn herausragt.








