Nach Krebsrückschlag: So verbringt Patrice Aminati Ostern
Patrice Aminati (30) hat die Osterfeiertage ganz bewusst mit ihrer Familie verbracht. Die Influencerin, die seit drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs kämpft und kürzlich einen schweren Rückschlag erlitt, genoss die Zeit mit ihrer dreijährigen Tochter Charly Malika sowie ihren Eltern und ihrer Schwester Fabienne in ihrem Elternhaus in der Nähe von Dresden. "Wie jedes Jahr verbringen wir die Zeit ganz ruhig. Nur unsere kleine Familie mit Oma, Opa und meiner Schwester Fabienne, die zu Besuch da ist und in Geisenheim studiert", erzählte sie gegenüber Bild. Den Tag begannen sie mit Kaffee am Bett und Kuchen, gefolgt von einem ausgiebigen Frühstück.
Besonders das Verstecken der Ostereier war für die kleine Familie eine wichtige Tradition. "Während Oma Charly Malika vorgelesen hat, haben meine Schwester und ich den Osterhasen unterstützt und im Garten Verstecke gesucht", verriet Patrice. Aus vergangenen Erfahrungen lernten sie jedoch und fotografierten diesmal alle Verstecke, damit es ihnen nicht wie in den letzten Jahren geht, "wenn wir im August oder im Dezember im Schnee die letzten Schokohasen finden". Nach Kaffee und Kuchen im Garten stand eine Wanderung durch die Weinberge zu einem Spielplatz an, wo sie viele Bekannte und Freunde trafen. "Das ist so unspektakulär, so ruhig, so friedlich, mit ruhigen Gesprächen, einem liebevollen Zusammensein. Alles andere versuche ich zu verdrängen", erklärte die 30-Jährige.
Diese ruhigen Momente sind für Patrice besonders wertvoll, denn ab Mitte der Woche erwarten sie wieder zahlreiche Krankenhaus- und Arzttermine. Die Diagnose, dass ihr Krebs in einige Organe gestreut hat und als unheilbar gilt, hatte sie erst kürzlich erhalten. "Irgendwie dachte ich, hoffte ich, ich und wir hätten es geschafft, die Erkrankung im Zaum zu halten", sagte sie. "Mir war es gelungen, zu einer gewissen Normalität zu finden. Das ist nun leider erstmal wieder vorbei." Trotz der niederschmetternden Nachricht bleibt die Mutter kämpferisch und weiß, dass viele Betroffene ähnliche Schicksalsschläge erleben. "So ein niederschmetternder Befund macht uns traurig, wütend und ängstlich", räumte sie ein.







