Diskutierte Palast über Scheidung von Mette-Marit & Haakon?
Im norwegischen Königshaus rumort es: Nach neuen Medienberichten werden im Palast Überlegungen zu einer möglichen Scheidung von Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) diskutiert. In Oslo soll es dazu aktuell mehrere Krisensitzungen gegeben haben, in denen Vertraute des Paares und Palastberater verschiedene Szenarien durchgingen, berichtet Se og Hør. Auslöser sind demnach der anhaltende Druck wegen Mette-Marits früheren Kontakten zu Jeffrey Epstein (†66) sowie der Skandal um ihren Sohn Marius Borg Høiby (29), der unter anderem wegen Vergewaltigung vor Gericht steht. Auch Svensk Damtidning greift die Diskussion auf: Laut svenskdam.se sei intern eine Trennung als theoretische Option durchgespielt worden, um im Zweifel "im besten Interesse von Mette-Marit und Haakon, und nicht zuletzt der Monarchie" zu handeln.
Wie ernst die Lage eingeschätzt wird, zeigen öffentliche Einordnungen in Norwegen. "Das ist eine ernste Angelegenheit für das Königshaus", sagte Tove Taalesen beim Sender NRK. In der Zeitung VG formulierte Anders Giæver: "Das ist eine schwere Belastung für das Königshaus." Gleichzeitig gibt es Stimmen, die auf Zusammenhalt setzen: "Mein Eindruck ist, dass diese Menschen einander in schwierigen Zeiten beistehen", schrieb Caroline Vagle bei Se og Hør. Haakon selbst betonte seine Unterstützung für seine Frau: "Mette ist fürsorglich, klug und wirklich stark. Deshalb möchte ich sie immer in meinem Team haben, wenn etwas Schwieriges passiert", sagte er bei NRK. Chefredakteur Johan Lindwall von Svensk Damtidning hält indes eine Ehepause für möglich und spekuliert zudem darüber, dass Haakon als künftiger König mehr Aufgaben an Tochter Ingrid Alexandra (22) delegieren könnte.
Aktuell stehen Mette-Marit und Haakon seit Jahren unter zusätzlichem Druck durch ihre Lebensumstände. Die Lungenfibrose der Kronprinzessin sorgt seit Langem für Besorgnis und zwingt sie immer wieder zu Pausen, während das Paar bei gemeinsamen Auftritten Nähe und Teamgeist zeigt. Nach einer Auszeit kehrte die Royal vor Kurzem in ihre offiziellen Aufgaben zurück. In Norwegen fielen die Reaktionen darauf aber gemischt aus: Eine Erhebung des Portals Nettavisen zeigte, dass deutlich weniger als die Hälfte der Befragten ihre Rückkehr positiv bewertete, während ein spürbarer Teil sie kritisch sah.











