Nach Felix Baumgartners Tod: Freundin bricht ihr Schweigen
Acht Monate nach dem tödlichen Gleitschirm-Unglück von Felix Baumgartner (†56) hat seine Partnerin Mihaela Radulescu Schwartzenberg ihr Schweigen gebrochen. Zu Ostern wandte sich Mihaela auf Instagram an die Öffentlichkeit und beschrieb, wie sie die Zeit seit dem Verlust erlebt hat. Sie sprach von bewusster Zurückgezogenheit und von Unterstützung, die sie aus dem engsten Kreis und von völlig Unbekannten erreichte. Der Extremsportler war im vergangenen Juli in Italien verunglückt. Nun meldet sich die Lebensgefährtin erstmals ausführlicher zu Wort und schildert, warum sie monatelang keine Interviews gab und die Kameras mied.
In ihrem Statement erzählt Mihaela von einem Doppelschlag des Schicksals: Innerhalb von sechs Monaten verlor sie zwei der wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Auf Instagram schrieb sie: "Meinen Mann und meine Mutter in nur sechs Monaten zu verlieren, war die dunkelste Zeit in meinem Leben". Die Entscheidung, acht Monate lang nicht in der Öffentlichkeit aufzutreten, sei ganz bewusst gefallen. Sie habe trauern wollen, ohne zum Gegenstand einer medialen Inszenierung zu werden. Deshalb vermied sie Auftritte, in denen sie als weinendes Opfer vor laufenden Kameras präsentiert würde. Kraft fand die Moderatorin in Gesprächen mit Familie und engen Freunden, aber auch in zahlreichen Nachrichten von Menschen, die sie nicht persönlich kennt. Zudem betonte sie, dass sie ihren beruflichen Erfolg und ihren Status nicht der Zuneigung eines Partners oder dem Namen eines Ehemannes verdanke, sondern der eigenen Arbeit.
Felix starb im Juli 2025 bei einem Flug mit einem motorisierten Gleitschirm in Porto Sant’Elpidio an der Adriaküste. Ermittler stellten später fest, dass kein technischer Defekt vorlag und dass der Rettungsschirm zu spät öffnete, als Ursache wurde menschliches Versagen genannt. Seit dem tragischen Unglück ordnet Mihaela ihr privates Leben neu und wählt bewusst den leisen Weg der Trauer. Ihre Botschaft zu Ostern macht deutlich, wie sehr sie auf persönliche Beziehungen und auf stille Anteilnahme setzt, während sie den Verlust von Felix und den ihrer Mutter verarbeitet.






