Vermittelte Prinzessin Sofias Mentorin sie an Epstein?
Prinzessin Sofia von Schweden (41) wird unschuldig in den Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) hineingezogen. Der Grund: Ihre frühere Mentorin Barbro Ehnbom soll mehrere junge Frauen an Epstein vermittelt haben. Die 80-jährige Finanzexpertin unterhielt über Jahre hinweg engen Kontakt zu dem Kriminellen und brachte laut der Zeitung Dagens ETC eine Reihe junger schwedischer Frauen aus ihrer Stipendieninitiative in dessen Anwesen in den USA unter. In E-Mails, die kürzlich veröffentlicht wurden, unterhalten sich Barbro und Epstein über das Aussehen der jungen Frauen. Die Nachricht über Barbros Verbindung zu Epstein ist wie eine Bombe im Stockholmer Palast eingeschlagen.
Zwischen 2001 und 2014 erhielt Barbros Stipendienprogramm "Female Economist of the Year" Spenden von mindestens umgerechnet 1,6 Millionen Kronen von Jeffrey Epstein, wie die Zeitung Dagens Nyheter berichtet. Ausgerechnet zu der Zeit, als Barbro die jungen Frauen zu Epstein brachte, bereitete sie auch Sofia auf ihr Leben am Hof vor. Als die damalige "Paradise Hotel"-Teilnehmerin Sofia Hellqvist 2009 bei einem Tennisturnier in Båstad Prinz Carl Philip (46) kennenlernte, hatte sie hauptsächlich Erfahrung als Kellnerin, Glamourmodel und Yogalehrerin. Barbro half ihr mit "Takt und Ton", als klar wurde, dass die Beziehung mit dem Prinzen ernst war, und ermöglichte ihr Zugang zu ihrem exklusiven Netzwerk "Barbro's Best & Brightest".
Barbro setzte sich damals öffentlich für Sofia ein und verteidigte sie gegen Kritik. "Das schwedische Volk hat einen falschen Eindruck von Sofia bekommen. Sie wurde für Dinge abgestempelt, die sie als Teenager gemacht hat", sagte Barbro 2010 gegenüber der Svensk Damtidning. Als Sofia 2015 den einzigen Sohn des Königs heiratete, war Barbro selbstverständlich unter den Hochzeitsgästen.









