

Männer anonym: Epstein-Opfer klagt über mangelnden Schutz
Eine Frau, die Jeffrey Epstein (†66) zum Opfer fiel, hat jetzt unter Tränen vor dem US-Kongress ausgesagt und dabei schwere Vorwürfe gegen das Justizministerium erhoben. Die ehemalige Model Roza, die bislang als "Jane Doe" anonym geblieben war, schilderte eindringlich, wie ihr Name durch fehlerhafte Schwärzungen in den freigegebenen Epstein-Akten plötzlich der Öffentlichkeit preisgegeben wurde. "Ich wachte eines Tages auf und mein Name wurde über 500 Mal erwähnt", sagte sie laut Ok! in ihrer Aussage. "Während die Reichen und Mächtigen durch Schwärzungen geschützt bleiben, wurde mein Name der Welt enthüllt." Seitdem könne sie nicht mehr leben, ohne "über die Schulter zu schauen", und werde von Reporterinnen und Reportern aus aller Welt kontaktiert.
Hintergrund ist das vom Kongress im November 2025 verabschiedete Epstein Files Transparency Act, das die schrittweise Veröffentlichung der Akten einleitete. Während im Dezember 2025 eine erste große Tranche freigegeben wurde, folgten Ende Januar 2026 weitere rund drei Millionen Seiten – allerdings ebenfalls mit zahlreichen Schwärzungen. Der demokratische Abgeordnete Jamie Raskin aus Maryland, der die ungeschwärzten Dokumente vorab einsehen durfte, äußerte sich gegenüber dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses besorgt: "Ich glaube, das Justizministerium befindet sich seit vielen Monaten im Vertuschungsmodus und versucht, die ganze Sache unter den Teppich zu kehren." Die Trump-Regierung geriet wegen des Umgangs mit den Akten zunehmend unter Druck – zuletzt wurde Pam Bondi letzten Monat als Justizministerin entlassen.
Auch Melania Trump (56) meldete sich zuletzt mit einer Stellungnahme zu Wort. In einer sechsminütigen Rede aus dem Weißen Haus wies sie Spekulationen über eine Verbindung zu Epstein und seiner langjährigen Komplizin Ghislaine Maxwell (64) zurück. "Ich war nie mit Epstein befreundet. Donald und ich waren von Zeit zu Zeit zusammen mit Epstein auf denselben Partys eingeladen, da es in New York City und Palm Beach üblich ist, sich in denselben sozialen Kreisen zu bewegen", erklärte sie. Gleichzeitig betonte sie: "Ich war nie in irgendeiner Eigenschaft involviert. Ich war keine Teilnehmerin." Zudem warnte sie vor gefälschten Bildern und Aussagen, die in sozialen Netzwerken kursierten. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist seit Monaten hoch: In New York wurde kürzlich eine mutmaßliche Abschiedsnotiz von Epstein gerichtlich freigegeben – ein weiterer Baustein in einer Geschichte, die neben juristischen Fragen auch das Privatleben vieler Betroffener berührt.





