"Michael"-Biopic: Nachlass investiert Millionen in Nachdrehs
Der Nachlass von Michael Jackson (†50) hat offenbar tief in die Tasche gegriffen, um das geplante Biopic über den King of Pop in letzter Minute umzugestalten. Laut Variety sollen bis zu dreizehn Millionen Euro in umfangreiche Nachdrehs geflossen sein, die als "notwendig" bezeichnet wurden. Der Grund für die kostspieligen Änderungen: Ursprünglich sollte der Film auch die Auswirkungen der Missbrauchsvorwürfe auf Michaels Leben thematisieren, doch eine Klausel in einem Vergleich mit einem seiner Ankläger machte dem einen Strich durch die Rechnung. Jordan Chandler soll vertraglich untersagt haben, dass sein Name in einem Film über den Musiker erwähnt wird. Dadurch musste das Ende des Films komplett umgeschrieben werden.
Statt mit den größten Herausforderungen und Skandalen im Leben des Sängers endet "Michael" nun mit dem Star auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Die Hauptrolle übernimmt Jaafar Jackson (29), der Neffe des verstorbenen Musikers, dessen Darbietung bereits von vielen gelobt wurde. Regie führt Antoine Fuqua (60), während weitere prominente Schauspieler wie Miles Teller (39), Colman Domingo (56) als Joe Jackson (†89), Nia Long als Katherine Jackson (95) und Jessica Sula (31) als LaToya Jackson (69) zu sehen sein werden. Der Film soll am 24. April in die Kinos kommen, berichtet TMZ.
Doch nicht alle aus der berühmten Familie sind mit der Produktion zufrieden. Paris Jackson (28), die Tochter von Michael, hat rechtliche Schritte gegen die Nachlassverwalter John Branca und John McClain eingeleitet. Sie wirft ihnen vor, die Produktion des Films vermasselt zu haben und angeblich überhöhte Zahlungen an externe Anwaltskanzleien geleistet zu haben. Der Nachlass wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass die Zahlungen branchenüblich seien. Zudem verwiesen die Verwalter darauf, dass sie dem Nachlass in den vergangenen Jahren Milliarden eingebracht hätten.








