Dieses Problem hat Viggo Mortensen mit "Der Herr der Ringe"
Viggo Mortensen (67), der in der Der Herr der Ringe-Trilogie die Rolle des Aragorn verkörperte, hat nun öffentlich Kritik an den beiden Fortsetzungen der Fantasy-Reihe geäußert. In einem Interview mit dem Telegraph erklärte der Schauspieler, dass er vor allem mit "Die zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs" ein Problem habe. Der Grund für seine Unzufriedenheit: der zunehmende Einsatz von Spezialeffekten. Während "Die Gefährten" noch durch eine subtile Wirkung überzeugt habe, sei diese Qualität in den späteren Teilen verloren gegangen, so Viggo. "Der zweite Film fing in meinen Augen bereits an, das Ausmaß der Effekte zu überschreiten und dann gab es sehr viele Spezialeffekte im dritten", verriet er im Gespräch.
Der Schauspieler lobte zwar die technische Qualität der Effekte, kritisierte aber deren übermäßigen Einsatz. "Sie waren grandios, aber was so subtil im ersten Film war, ist in Teil zwei und drei verloren gegangen", erklärte Viggo. Besonders deutlich wurde er bei der Beurteilung der "Hobbit"-Filme von Regisseur Peter Jackson (64), die seiner Meinung nach das Problem noch verschärft hätten. "Mit den 'Hobbit'-Filmen wurde dieses Problem auf die Spitze getrieben", so der Darsteller. Diese Entwicklung scheint ihn nachhaltig zu beschäftigen, da sie seiner Ansicht nach die ursprüngliche Kraft der Geschichten überlagert.
Auch die weitere Karriere von Peter Jackson beobachtet Viggo kritisch. Nach dem enormen Erfolg von "Die Gefährten", der an den Kinokassen fast 900 Millionen US-Dollar (780.911.062 Euro) einspielte, habe der neuseeländische Regisseur Zugang zu immer höheren Budgets bekommen. "Ich war mir sicher, er würde einen weiteren kleinen Film wie 'Heavenly Creatures' machen", erinnerte sich der Schauspieler. Stattdessen habe Jackson aber Projekte wie "King Kong" und "In meinem Himmel" umgesetzt, die mit hohen Budgets produziert wurden. Über Letzteres sagte Viggo: "Ich dachte es wird ein kleiner Film. Aber das Problem ist, er drehte ihn mit 90 Millionen US-Dollar. Das hätte ein 15 Millionen US-Dollar-Film werden sollen."









