Ex Nora packt aus: So war Leben an Marius Borg Høibys Seite
Nora Haukland hat lange geschwiegen, doch nun bricht die norwegische TV-Bekanntheit erstmals seit Beginn des Prozesses gegen ihren Ex-Freund Marius Borg Høiby (29) ihr Schweigen. In einem Interview mit dem norwegischen Modemagazin Kvinner og Klær spricht sie offen über ihre Beziehung zu dem 29-Jährigen, der wegen Gewaltvorwürfen vor Gericht steht. Die 28-Jährige beschreibt eine Zeit voller Liebe, Abhängigkeit und innerem Konflikt – und gibt dabei Einblicke, die tief erschüttern. Sie lebte mit Marius zusammen, während er mit Drogenproblemen kämpfte, und hielt trotz aller Warnzeichen an ihm fest. "Wenn ich ihm nicht helfe, wer dann?", berichtete sie von ihren damaligen Gedanken.
Den Entschluss, die Beziehung zu beenden, bezeichnet Nora als den schwersten Schritt ihres Lebens. "Es fühlte sich egoistisch an, ihn zu verlassen, denn trotz allem liebte ich ihn. Aber das einzig Richtige war, die Beziehung zu beenden, damit ich so leben konnte, wie ich es wollte", erklärt sie gegenüber dem Magazin. Doch auch nach der Trennung ließ ihr das Kapitel keine Ruhe: Ein Mann bedrohte sie massiv mit Mord und Entführung, um sie dazu zu bringen, die Anzeige gegen ihren Ex zurückzuziehen. Der Täter wurde inzwischen verurteilt, doch die Angst blieb. "Natürlich hatte ich oft Angst", betonte sie. Nora zog daraufhin um – in ein Zuhause mit Alarmanlagen und Sicherheitstüren. "Man muss jetzt dreimal klingeln, um ins Haus zu kommen, und es ist eine schöne Gegend", so die Influencerin.
Heute versucht Nora, ihr Leben neu aufzubauen. Sie hat ihren Alkoholkonsum reduziert, sich von bestimmten Personen aus ihrem Umfeld distanziert und sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. "Jetzt setze ich mir selbst Grenzen und schaffe es, die Gefühle anderer etwas mehr in den Hintergrund zu rücken", sagt sie. Marius ist der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), was dem Gerichtsverfahren besondere Aufmerksamkeit beschert. Nora tritt darin als Zeugin auf. Für die Zukunft wünscht sich die Norwegerin einen kompletten Neuanfang in einer größeren Stadt, fernab der Öffentlichkeit. "Ich hoffe, dass sich neue, positivere Türen für mich öffnen", sagt sie.









