Toxische Männlichkeit: Theo James sorgt sich um seinen Sohn
Theo James (41) hat sich jetzt offen zu seinen Ängsten geäußert, die ihn als Vater eines Sohnes in der heutigen Zeit beschäftigen. Der Schauspieler, der mit seiner Ehefrau Ruth Kearney (41) eine vierjährige Tochter und einen zweijährigen Sohn großzieht, sprach im Podcast "Great Chat Show" über die sogenannte Manosphäre und ihre besorgniserregenden Auswirkungen auf junge Männer. "Es ist beängstigend, einen Sohn zu haben, weil Menschen sehr leicht in diese Idee hineingezogen werden", zitiert Daily Mail den 41-Jährigen. Er warnte davor, wie einfach es für Jungs sei, sich von Vorstellungen toxischer Männlichkeit verführen zu lassen.
Die Manosphäre, die antifeministisches Gedankengut und Frauenfeindlichkeit verbreitet, sei laut Theo vor allem von tiefer Unsicherheit geprägt. "Männer, die das Gefühl haben, sie müssten sich profilieren oder frauenfeindlich sein, fühlen sich im Grunde nicht gut genug, aber das wird hinter bedeutungslosem Getue versteckt", sagte der "White Lotus"-Star. Influencer wie Andrew Tate würden jungen Männern einen vermeintlichen "Cheat Code" für Erfolg und Reichtum versprechen, dabei aber nur an ihren eigenen Profit denken. Der Schauspieler betonte, dass diese Entwicklung viel mit einer Gesellschaft zu tun habe, in der Geld und Status wichtiger geworden seien als Beziehungen und Moral. "Am Ende des Tages steckt eine tiefe Leere dahinter, wie wir alle wissen", warnte er.
Theo machte zudem deutlich, dass viel toxische Männlichkeit aus unklarer Identität entstehe. Männer fühlten sich orientierungslos und reduziert, besonders im Umgang mit erfolgreichen, starken Frauen in ihrem Umfeld. "Sie sind verwirrt darüber, wer sie sind oder sein sollten, also ist das Einfachste, sich an etwas zu klammern – und Geld, viel ins Fitnessstudio gehen und anderen zu sagen, sie sollen sich verpissen, das ist einfach", erklärte er. Der "Divergent"-Darsteller sprach sich für mehr Empathie und offene Gespräche über mentale Gesundheit aus. Im November hatte Theo bereits gegenüber Sunday Times Style über seine eigenen Ängste vor dem Älterwerden gesprochen und zugegeben, dass sein 40. Geburtstag im Dezember 2024 "existenziell seismischer" gewesen sei, als er gedacht habe.







