Deswegen lehnt Bob Gale "Zurück in die Zukunft 4" eisern ab
Drehbuchautor Bob Gale hat in einem Interview mit ScreenRant deutlich gemacht, dass es niemals eine Fortsetzung der legendären "Zurück in die Zukunft"-Trilogie geben wird. Seit dem Erscheinen des dritten Teils im Jahr 1990 werden er und Regisseur Robert Zemeckis (73) regelmäßig von Fans gefragt, wann endlich "Zurück in die Zukunft 4" kommen würde. Seine Antwort darauf fiel nun drastisch aus: "Und die Antwort ist entweder: 'Nie, oder f--k dich.'" Der Drehbuchautor erklärte, dass sie bewusst "Das Ende" an das Finale von Teil drei gesetzt hätten, weil die Geschichte damit abgeschlossen sei. Die Ablehnung einer Fortsetzung wird auch von Robert unterstützt, der die Rechte am Franchise hält.
Als Hauptdarsteller Michael J. Fox (64) seine Parkinson-Erkrankung öffentlich machte, wurde für Bob endgültig klar, dass ein vierter Teil ausgeschlossen ist. "Willst du einen 'Zurück in die Zukunft'-Film ohne Michael J. Fox sehen?", fragt er im Interview rhetorisch. Wenn er Fans mit diesem Argument konfrontiere, würden sie meist zurückrudern und zugeben, dass sie einen neuen Film vielleicht doch nicht sehen wollten. Der Autor ist überzeugt, dass jede erdenkliche Fortsetzung niemals an die Qualität der ersten drei Filme heranreichen könnte: "Wenn man zu oft zur gleichen Quelle zurückkehrt, schmeckt das Wasser irgendwann nicht mehr besonders gut."
Stattdessen gibt es seit 2020 eine Alternative für Fans: "Zurück in die Zukunft: Das Musical", das aktuell in Hamburg zu sehen ist. Die Idee dazu entstand durch einen glücklichen Zufall, als Robert und seine Frau 2005 in New York Mel Brooks' Musical "The Producers" besuchten. Beim Verlassen des Theaters schlug sie ihm vor, dass "Zurück in die Zukunft" auch ein gutes Bühnenmusical abgeben würde. Diese Anregung griff er auf und besprach sie mit Bob, der die Idee interessant fand. Die Macher betrachten das Musical als bessere Alternative zu einem vierten Film, da niemand erwarte, dass es exakt wie der Film sei oder dass Michael J. Fox und Christopher Lloyd (87) singend und tanzend auftreten würden. Der Kultfilm aus den 1980er-Jahren, der damals die Kinowelt verzauberte, hatte ursprünglich übrigens ein ganz anderes Konzept: Doc Brown sollte zunächst als abgewrackter Bastler mit schmuddeligen Geschäften konzipiert werden, während Marty als Zwischenhändler für obszöne Filme vorgesehen war.










