Michael J. Fox enthüllt: Dieser Film war ein großer Fehler
Michael J. Fox (64) bereut bis heute einen seiner Filme – und das ist ausgerechnet ein Projekt, das er selbst mitinitiiert hat. Die Rede ist von "Family Ties Vacation", einem Fernsehfilm zu seiner damaligen Kult-Sitcom "Familienbande". Für die Dreharbeiten zu diesem TV-Film reiste der Schauspieler 1985 nach London und verpasste dabei sogar die Premiere von "Zurück in die Zukunft", jenem Film, der ihm kurz darauf den Durchbruch als Weltstar bescheren sollte. Der Fernsehfilm war als Quoten-Stunt zum Auftakt der vierten Staffel der beliebten Comedyserie geplant. Doch er entpuppte sich als katastrophaler Reinfall und gilt laut filmstars.de bis heute als der schlechteste Film seiner Karriere.
In seiner Autobiografie "Future Boy" gibt der Schauspieler auch offen zu, dass er eine Mitschuld an dem Desaster trägt. "Der Film war teilweise meine Idee, und ich konnte nicht fassen, wie dumm ich war. Ich hatte mir damit selbst ins Knie geschossen", schreibt Michael. Das Projekt brach merkwürdig düster mit der sonst so heiteren Grundstimmung von "Familienbande". Statt des gewohnten Generationenkonflikts zwischen dem konservativen Alex P. Keaton und seinen freigeistigen Hippie-Eltern verstrickte sich die Familie in London in eine internationale Staatsaffäre mit gefährlichen russischen Spionen. "Leider war das Endergebnis genauso schrecklich, wie wir alle dachten", erinnert sich der Schauspieler an die Dreharbeiten.
In "Familienbande" hatte Michael seine erste größere Hauptrolle gespielt und über sieben Staffeln hinweg den jungen Alex P. Keaton verkörpert. Die Serie machte sich auf leichtfüßige Weise über ein politisch gespaltenes Amerika lustig und stellte den klassischen Generationenkonflikt auf den Kopf. Erst als er nach den Dreharbeiten zum Fernsehfilm nach Los Angeles zurückkehrte, begriff der Darsteller vollumfänglich, dass er durch seine Rolle als Marty McFly in "Zurück in die Zukunft" inzwischen zum Weltstar aufgestiegen war. Hätte er das bereits während des Drehs in London gewusst, hätte er sich wohl auf der Stelle vom Set verabschiedet und ein Flugticket für die parallel stattfindende Premiere gesichert.






