Thema Epstein: Melania Trump erringt einen Gerichtserfolg
Melania Trump (56) hat vor einem US-Bundesgericht nun einen wichtigen Etappensieg erzielt. Ein Bundesrichter wies die Klage des Buchautors Michael Wolff jetzt vollständig ab. Hintergrund des Rechtsstreits: Melanias Anwälte hatten Michael zuvor mit einer Verleumdungsklage in Höhe von einer Milliarde Dollar gedroht, nachdem er öffentlich Aussagen gemacht hatte, die die First Lady mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in Verbindung brachten. Daraufhin versuchte der Autor laut TMZ, der möglichen Klage zuvorzukommen, und reichte selbst Klage ein.
Der Richter ließ dieses Vorgehen jedoch nicht gelten. In seiner Entscheidung warf er Michael vor, zu "taktieren", und sprach von einem Missbrauch des Rechtssystems. Der Autor habe versucht, den regulären Rechtsweg zu umgehen, indem er eine vorzeitige gerichtliche Feststellung erwirken wollte, dass er Melania nicht verleumdet habe – statt die eigentliche Verleumdungsklage abzuwarten. Der Richter machte laut TMZ zudem deutlich, dass das Gericht nicht dafür "eingespannt werden" wolle, "einen missbräuchlich vorgetragenen Streit zwischen den beiden Parteien zu überwachen".
Im Zentrum des Streits steht weiterhin Melanias angebliche Verbindung zu Jeffrey Epstein. Die First Lady selbst hatte sich bereits zuvor in einem öffentlichen TV-Statement zu den Vorwürfen geäußert und jede enge Verbindung zu dem Sexualstraftäter entschieden zurückgewiesen. Dabei betonte sie, sie sei kein Epstein-Opfer und Jeffrey habe sie ihrem Mann Donald Trump (79) auch nie vorgestellt: "Ich habe nichts von seinen kriminellen Machenschaften gewusst." Wie es nun für Michael Wolff weitergeht, der durch kritische Trump-Bücher bekannt ist, bleibt abzuwarten.







