William sprach Andrew nach Titelentzug sein Beileid aus
Obwohl Prinz William (43) seinem Onkel Andrew Mountbatten-Windsor (66) gegenüber seit Jahren kritisch eingestellt ist, soll er sich in einem entscheidenden Moment von einer anderen Seite gezeigt haben: Laut einem neuen Buch rief William den Ex-Prinzen in der Nacht an, als König Charles III. (77) Andrew im Oktober 2025 sämtliche royalen Titel entzog – und sprach ihm sein Beileid aus. Das behauptet zumindest Autor Robert Hardman in seiner Biografie "Elizabeth II.: Privat. Öffentlich. Die Insidergeschichte" über die verstorbene Queen Elizabeth II. (†96). Demnach soll Andrew von diesem Anruf sehr bewegt gewesen sein, da William "einer der wenigen Menschen" war, der sich in dieser Situation bei ihm meldete.
Der Titelentzug erfolgte, nachdem Andrews Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) erneut in den Fokus gerückt waren – unter anderem durch die posthumen Memoiren von Virginia Giuffre (†41) sowie neu veröffentlichte Dokumente. Andrew war am 19. Februar verhaftet worden und verbrachte elf Stunden in Gewahrsam, nachdem ihm vorgeworfen worden war, während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben zu haben. Er wurde anschließend freigelassen, befindet sich aber noch immer unter Ermittlung. Der Kensington Palace wollte gegenüber dem Magazin People keinen Kommentar abgeben.
Dass William sich überhaupt bei Andrew meldete, überrascht angesichts der bekannten Spannungen zwischen den beiden. Royalbiograf Andrew Lownie erklärte gegenüber People, William habe schon früh gefordert, dass der Skandal um Andrew vor seiner eigenen Thronbesteigung bereinigt wird: "Er will, dass es jetzt geregelt wird." Darüber hinaus soll William Andrew seit Langem übel nehmen, wie dieser einst seine Ehefrau Prinzessin Kate (44) behandelt hatte, als er sie der königlichen Familie vorstellte. Journalist Richard Kay sagte gegenüber Mail Online, William habe "seit Langem einen Groll gegen Andrew, weil er unfreundlich war, als er Kate Middleton erstmals in die Königsfamilie einführte". Laut Lownie habe Andrew Kate damals als nicht vornehm genug betrachtet und auf ihre bürgerliche Herkunft hingewiesen. Zuletzt sorgte der andauernde Skandal um den Ex-Royal offenbar auch beim Ostergottesdienst in Windsor für Spannungen – Körpersprache-Expertin Judi James attestierte William dabei sichtliche Nervosität.








