Ex-Prinz Andrews Royal-Ascot-Vorfall dreht sich um Kellnerin
Neue Details in den Ermittlungen um Andrew Mountbatten-Windsor (66): Im Mittelpunkt der Vorwürfe gegen den Ex-Prinzen steht offenbar eine Frau, die beim Royal Ascot in Berkshire damals als Kellnerin gearbeitet haben soll. Der mutmaßliche Vorfall soll sich im Juni 2002 während des berühmten Pferderennens ereignet haben, an dem auch Queen Elizabeth II. (†96) im Rahmen ihres Goldenen Jubiläums teilnahm. Darüber berichtet jetzt die Daily Mail. Andrew, der dort damals mit Mitgliedern der Royal Family zu sehen war, bestreitet dem Blatt zufolge weiterhin jedes Fehlverhalten.
Laut der Zeitung prüfen Ermittler der Thames Valley Police die Behauptung inzwischen im Rahmen einer deutlich umfassenderen Untersuchung gegen Andrew. Diese befasst sich demnach mit möglichem Fehlverhalten im Amt und weiteren denkbaren Delikten. Der Royal war im Februar festgenommen worden und kam nach mehreren Stunden wieder frei, die Ermittlungen laufen aber weiter. Zudem wurden Andrews frühere Royal Lodge in Windsor und sein jetziges Zuhause auf dem Sandringham-Anwesen durchsucht. Auch seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein (†66) sollen Teil der Untersuchungen sein. Eine Sprecherin der Polizei erklärte laut Daily Mail: "Wir können nicht auf Einzelheiten unserer laufenden Ermittlungen eingehen, aber wir verfolgen alle angemessenen Ermittlungsansätze."
Andrew war über viele Jahre hinweg regelmäßiger Gast beim Royal Ascot. Im Jahr 2000 lud er dort Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell (64) in den royalen Bereich ein. Sein letzter Auftritt bei dem prestigeträchtigen Pferderennen fand 2019 statt – kurz bevor er sich nach seinem umstrittenen Interview mit BBC Newsnight von seinen öffentlichen Pflichten zurückzog. Im Zuge der laufenden Ermittlungen hat auch der frühere Wirtschaftsminister Vince Cable bestätigt, dass die Polizei ihn im Zusammenhang mit dem Fall kontaktiert und um eine Zeugenaussage gebeten habe. Laut Daily Mail könnten die Ermittlungen noch viele Monate andauern, bevor die Ermittler entscheiden, ob sie Beweise an die Staatsanwaltschaft übergeben.








