

"Harry Potter"-Serie: Ralph Fiennes wollte Voldemort spielen
Für Fans der Harry Potter-Reihe gibt es eine enttäuschende Neuigkeit: Ralph Fiennes (63) wird in der neuen HBO-Serie nicht mehr als Lord Voldemort zu sehen sein. In der BBC-Sendung "The Claudia Winkleman Show" ließ der Schauspieler nun wissen, dass er zwar früher Interesse gehabt hätte, die Rolle des dunklen Zauberers erneut zu übernehmen – doch inzwischen habe sich das erledigt. "Ich erinnere mich, gefragt worden zu sein, ob ich die Rolle erneut spielen würde. Das war vor einigen Jahren. Und ich sagte: 'Ja, sehr gerne'", so Ralph. "Aber dann passierte nichts. Ich glaube, das Schiff ist abgefahren."
Statt Ralph werden nun andere Namen für die Neuinterpretation des Bösewichts gehandelt. Tilda Swinton (65) und Peaky Blinders-Star Cillian Murphy (49) gelten schon länger als mögliche Kandidaten für die Rolle des Voldemort in der HBO-Adaption. Ralph selbst scheint von der Idee, Tilda in der Rolle zu sehen, begeistert zu sein: "Tilda Swinton wurde irgendwo als mögliche Kandidatin erwähnt, und ich denke, sie wäre großartig. Sie wäre fantastisch." Gleichzeitig wurden mit Arabella Stanton (12), Dominic McLaughlin und Alastair Stout bereits die Darsteller für Hermine, Harry und Ron bekanntgegeben. Warwick Davis (56) kehrt als Professor Flitwick nach Hogwarts zurück. Die erste Staffel der Serie soll noch dieses Jahr auf HBO Max zu sehen sein und die Geschichte von "Harry Potter und der Stein der Weisen" erzählen.
Das Interessante zu Ralphs Besetzung in den Filmen: Er hatte die Rolle des Voldemort zuerst gar nicht haben wollen. Wie der Schauspieler gegenüber The Hollywood Reporter erklärte, hatte er die Bücher nicht gelesen und daher zunächst kein Interesse. Es war seine Schwester Martha, die ihn mit großem Nachdruck davon überzeugte, die Rolle anzunehmen – zum Glück aller Fans. Als kalter Bösewicht prägte er über Jahre hinweg das Bild des Dunklen Lords und gilt für viele Anhänger bis heute als Inbegriff der Figur. Es bleibt also abzuwarten, wer in die großen Fußstapfen des Antagonisten treten wird.








