Katie Leung bereut ihre Kussszene in "Harry Potter"-Film
Viele Menschen schauen alte Fotos und Videos von sich selbst mit einem leichten Schaudern an – Schauspielerin Katie Leung geht es mit ihren Filmauftritten ähnlich. Gegenüber dem Magazin People blickte die Darstellerin kritisch auf ihre Rolle als Cho Chang in der Harry Potter-Filmreihe zurück. Besonders eine Szene aus dem fünften Teil "Harry Potter und der Orden des Phönix" bereitet ihr dabei Unbehagen: der erste Kuss zwischen Cho und Harry im Raum der Wünsche. Doch nicht die Szene selbst ist das Problem – sondern ein ganz konkretes Detail: "Ich wünschte, ich hätte mir die Haare nicht so schneiden lassen. Ich hatte diesen furchtbaren Haarschnitt", erklärt die Schauspielerin.
Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum Katie ihre alten Auftritte kaum ertragen kann. Die Schauspielerin beschreibt sich selbst als äußerst selbstkritisch: "Man entwickelt sich als Schauspielerin weiter und trifft andere Entscheidungen. Das ist einer der Gründe, warum ich mir die Filme nicht ansehen kann. Ich bin einfach sehr kritisch mir selbst gegenüber", erklärt sie gegenüber People. Ihre Darstellung der Cho Chang spielte sie von 2005 bis 2011 in insgesamt drei Teilen der Filmreihe – darunter "Harry Potter und der Feuerkelch", "Harry Potter und der Orden des Phönix" sowie den zweiten Teil von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes".
In der "Harry Potter"-Reihe verkörperte Katie die Ravenclaw-Schülerin Cho Chang, die als Harrys erster großer Schwarm gilt. Cho und Harry kommen sich nach dem Tod von Cedric Diggory im vierten Teil besonders nahe, wie Moviepilot berichtet. Auch wenn die Schauspielerin ihre frühere Arbeit rückblickend mit gemischten Gefühlen betrachtet, hat die Selbstkritik ihre Karriere offenbar angetrieben. Derzeit ist sie in der vierten Staffel von Bridgerton auf Netflix als Araminta Gunningworth zu sehen und begeistert damit ein ganz neues Publikum.










