Seit zehn Jahren: Herzogin Meghan wird "jeden Tag gemobbt"
Herzogin Meghan (44) hat bei einem Besuch in Australien ungewöhnlich offen über jahrelangen Online-Hass gesprochen. An der Swinburne University of Technology traf sie im Rahmen des dritten Tages ihrer Australien-Reise junge Menschen, die mit der Mentalhilfeorganisation Batyr zusammenarbeiten. Vor der Gruppe machte sie eine bemerkenswert persönliche Aussage: "Seit jetzt zehn Jahren, jeden Tag, werde ich gemobbt und angegriffen. Und ich war die am meisten getrollte Person auf der ganzen Welt", betonte sie laut Hello!. Trotz allem zeigte sich die Herzogin von Sussex kämpferisch und ließ mit einem einfachen, aber klaren Statement aufhorchen: "Ich bin immer noch hier."
Meghan betonte, dass ihre persönlichen Erfahrungen mit Online-Hass ihr helfen, anderen in ähnlichen Situationen zuzuhören. "Das kann ich sehr persönlich nachvollziehen, deshalb höre ich gerne zu, weil es mich auf eine sehr reale Weise berührt", erklärte sie. Gleichzeitig richtete sie den Blick auf die Strukturen hinter den sozialen Netzwerken: "Diese Branche, diese Milliardenbranche, die vollständig auf Grausamkeit ausgerichtet ist, um Klicks zu erzielen – das wird sich nicht ändern. Deshalb muss man stärker sein als das."
Im Rahmen ihrer Reise statteten Harry und Meghan auch dem Royal Children's Hospital in Melbourne einen bewegenden Besuch ab. Nach dem langen Flug aus Los Angeles kamen sie am frühen Morgen in Australien an und machten sich direkt auf den Weg in die renommierte Kinderklinik. Dort nahmen sie sich Zeit für persönliche Gespräche mit jungen Patientinnen und Patienten sowie deren Familien. Die zwölfjährige Novalie Morris erzählte gegenüber People: "Ich habe ihnen Blumen gegeben, und sie haben mir Glück auf meinem Weg gewünscht." Der Besuch knüpfte an eine emotionale Familientradition an: Schon Harrys Mutter Diana und sein Vater Charles hatten die Klinik 1985 gemeinsam besucht.






