Amy Schumer offen über ihren Kampf mit Endometriose
Amy Schumer (45) kämpft seit Jahren mit den Folgen ihrer Endometriose – und macht jetzt erneut auf die schwere chronische Erkrankung aufmerksam. Die Comedian und Schauspielerin wandte sich vor Kurzem über ihre Stories bei Instagram an ihre Follower und teilte dabei erschreckende Fakten zur Erkrankung. "Endometriose betrifft zehn Prozent aller Frauen", schrieb Amy dort. "Die durchschnittliche Verzögerung bis zur Diagnose beträgt sieben bis zehn Jahre." Sie betonte, wie wichtig es sei, der Forschung mehr Aufmerksamkeit zu widmen, und machte deutlich, wie stark die Betroffenen sein müssen: "Es kann dir in einem Augenblick alles nehmen, was du liebst."
Auf dem "Endometriosis Foundation of America Blossom Ball" im Mai 2025 hatte die Schauspielerin bereits persönlich über ihre Leidensgeschichte gesprochen. Amy berichtete, an "den meisten Tagen des Monats" unter Schmerzen gelitten zu haben, die von außen nicht sichtbar gewesen seien – und das jahrelang ohne offizielle Diagnose. Die erhielt sie erst nach der Geburt ihres Sohnes Gene im Jahr 2019. Ihr Arzt diagnostizierte damals sowohl Endometriose als auch Adenomyose und überwies sie an Spezialisten. In dessen Praxis wurden 33 Verwachsungen durch Endometriose festgestellt, dazu Zysten in den Eierstöcken und ein durch die Erkrankung bedrängter Blinddarm. Gegenüber People beschrieb sie diesen Moment so: "Das war eine einzigartige Erfahrung, zum ersten Mal den Beweis zu haben." Sie habe in der Sprechstunde geweint und sich endlich verstanden gefühlt. Im September 2021 unterzog Amy sich schließlich einer Gebärmutterentfernung und einer Blinddarmoperation. Seitdem, sagt sie, lebe sie seit "etwa fünf oder sechs Jahren" schmerzfrei.
Amy Schumer wurde am 1. Juni 1981 in New York geboren und ist vor allem als Stand-up-Comedian bekannt. Ihr Sohn Gene entstammt ihrer Beziehung mit dem Koch und Autor Chris Fischer, von dem sie mittlerweile getrennt ist. Die Geburt ihres Kindes bezeichnete Amy angesichts ihrer Endometriose rückblickend als Wunder: "Es war ein Wunder, dass ich überhaupt ein Kind austragen konnte", sagte sie gegenüber People.









