

Wirbel um Kinderfotos: Herzogin Meghan kontert Vorwürfe
Ein Sprecher von Herzogin Meghan hat sich zu den anhaltenden Vorwürfen der Doppelmoral geäußert, die die 44-Jährige im Zusammenhang mit ihrem Social-Media-Verhalten treffen. Gegenüber dem Magazin Newsweek betonte der Sprecher, dass es einen klaren Unterschied gebe zwischen dem freiwilligen Teilen privater Familienaufnahmen und einer ungewollten Zurschaustellung von Kindern im Netz. Die Debatte war zuletzt erneut aufgeflammt, nachdem Meghan anlässlich des fünften Geburtstags ihrer Tochter Lilibet (5) am 4. Juni sowie zu Archies (7) siebtem Geburtstag Anfang Mai neue Familienfotos auf Instagram veröffentlicht hatte.
Der Sprecher stellte klar, dass Meghan durch ihre Entscheidung, die Gesichter ihrer Kinder auf Fotos unkenntlich zu machen, genau das umsetze, wofür sie sich auf einem WHO-Forum in der Schweiz ausgesprochen hatte: "Indem sie ihre Gesichter unkenntlich macht, demonstriert sie genau das Prinzip, für das sie sich einsetzt: Kindern in einer zunehmend digitalisierten Welt Privatsphäre, Selbstbestimmung und Schutz zu gewähren." Meghan setze damit um, "dass Eltern sich dafür entscheiden können, Familienerlebnisse zu teilen und gleichzeitig bewusst Maßnahmen ergreifen können, um Identität, Privatsphäre und digitale Spuren zu schützen." Trotzdem reißen die Kritiken nicht ab – viele sehen in den Posts vor allem ein Mittel zur Selbstvermarktung für ihre Lifestyle-Marke "As Ever".
Bereits zuvor hatten Kommunikations- und Brandingexperten Meghans wachsende Präsenz auf Social Media als gezielte strategische Neuausrichtung eingeordnet. Besonders Lilibet rückt die Herzogin dabei zunehmend in den Vordergrund – ob beim Disneyland-Ausflug oder als "Mamas kleine Helferin" im Kleiderschrank. Auf dem WHO-Forum in Genf hatte Meghan am 17. Mai über die Gefahren von Social Media für Kinder und Jugendliche gesprochen – eine Rede, die die aktuelle Debatte über ihr eigenes Online-Verhalten erst richtig ins Rollen gebracht hatte.





