Immer präsenter: Nutzt Herzogin Meghan Lilibet für PR?
Herzogin Meghan (44) rückt Tochter Prinzessin Lilibet (5) plötzlich auffallend oft in den Mittelpunkt – und das mitten im Aufbau ihrer neuen Lifestyle-Marke "As Ever". Während die Kleine früher kaum auf offiziellen Bildern zu sehen war, taucht sie nun regelmäßig in Instagram-Posts und Videos der Sussexes auf, etwa bei einem Ausflug ins Disneyland oder als "Mamas kleine Helferin" im begehbaren Kleiderschrank. Kommunikations- und Brandingprofis beobachten diese Entwicklung genau und sprechen gegenüber der Daily Mail von einer gezielten "strategischen Neuausrichtung" in Meghans öffentlichem Auftritt – und nicht von zufälligen Familienschnappschüssen.
Branding-Expertin Megan Dooley erkennt nach Jahren der strikten Abschottung der Kinder eine klare Kursänderung. "Wir haben eine spürbare Veränderung in Meghans Ansatz gesehen, ihre Kinder in den öffentlichen sozialen Medien zu zeigen, insbesondere wenn wir es mit ihrer und Harrys früherer Hingabe an die Privatsphäre vergleichen", erklärt sie im Gespräch mit der Daily Mail. Die gezeigten Momente wirkten demnach sorgfältig arrangiert und dienten dazu, Meghans Rolle als liebevolle Mutter stärker herauszustellen. Marketing-Experte Aidan van Vuuren verweist zudem darauf, dass "As Ever" mit Produkten wie Marmelade, Honig und Wohnaccessoires in einer Welt von Haus, Familie und Alltag spiele. "Diese Produkte funktionieren nur dann, wenn Meghan glaubwürdig vermittelt, dass sie dieses Leben tatsächlich lebt", sagt er. Die Einbindung von Lilibet und Bruder Archie mache aus der Marke eine Familiengeschichte und nicht bloß "das Projekt einer Prominenten".
Gleichzeitig weisen Experten auf eine heikle Gratwanderung hin: Harry und Meghan hatten in den vergangenen Jahren immer wieder betont, wie wichtig ihnen der Schutz von Kindern im Internet sei und öffentlich vor den Gefahren von Social Media gewarnt. Nun müssen sie sich an ihren eigenen Worten messen lassen, während intime Familienmomente mit Lilibet und Archie auf Social Media und in Markenclips auftauchen. Van Vuuren betont gegenüber Daily Mail, dass Menschen bei Marken, die eng mit ihrer Gründerin verknüpft sind, besonders sensibel reagierten: "Die Menschen erkennen immer schneller, wenn Familieninhalte in erster Linie der Marke dienen sollen", warnt der Experte. Für Meghan, die ihr neues Projekt stark über ein authentisches Familienimage auflädt, bleibt die Balance zwischen privater Mutterrolle und öffentlichem Markenauftritt damit ein zentrales Thema.










