

Cher beantragt zum zweiten Mal Vormundschaft für Sohn Elijah
Cher (79) macht erneut einen Schritt vor Gericht: Die Sängerin hat in Los Angeles eine Vormundschaft für das Vermögen ihres Sohnes Elijah Blue Allman (49) beantragt. Wie Page Six berichtet, reichte die Musikikone die entsprechenden Unterlagen beim Superior Court ein. Die 79-Jährige will demnach zur vorläufigen Vormundin für Elijah eingesetzt werden, der bereits 49 Jahre alt ist und in den vergangenen Jahren immer wieder durch persönliche Probleme aufgefallen war. Für die Verwaltung der Finanzen ihres jüngsten Kindes soll laut den Gerichtsdokumenten Treuhänder Jason Rubin zuständig sein.
In den aktuellen Unterlagen wird festgehalten, dass ein temporärer Vormund nötig sei, um Elijahs Vermögen und laufende Einkünfte abzusichern. Cher beantragte, dass Finanzexperte Jason Rubin als Treuhänder die Kontrolle über Konten, mögliche Beteiligungen und Verträge ihres Sohnes übernimmt. Die Sängerin selbst soll demnach als vorläufige Vormundin eingesetzt werden, während Rubin vor allem die wirtschaftlichen Entscheidungen treffen soll. Der Antrag ist bereits der zweite seiner Art, den die Musikerin für Elijahs Nachlass stellt – der Fall bleibt damit weiterhin in Bewegung und muss nun erneut von dem Gericht in Kalifornien geprüft werden.
Elijah ist das jüngere der beiden Kinder von Cher und stammt aus ihrer früheren Beziehung mit Musiker Gregg Allman (†69). In den vergangenen Jahren hatte der Künstler immer wieder mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen. Im vergangenen Sommer war er nach einer mutmaßlichen Drogenüberdosis in Kalifornien im Krankenhaus behandelt worden, während Cher eng an seiner Seite blieb. Die enge Bindung zwischen Mutter und Sohn zieht sich seit Jahren durch ihre gemeinsame Geschichte: Elijah begleitete die Sängerin schon früh auf Tourneen, sprach in Interviews offen über seine schwierige Jugend im Schatten des Ruhms und den Versuch, seinen eigenen Weg zwischen Musik, Abstürzen und Neuanfängen zu finden. Cher wiederum zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder entschlossen, ihrem Sohn auch in schwierigen Phasen beizustehen.







