Sexismus-Vorwürfe: William und Kate feuern fünf Bodyguards
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Sexismus-Vorwürfe: William und Kate feuern fünf Bodyguards

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Hinter den ehrwürdigen Mauern des Kensington-Palasts ist es zu einem handfesten Eklat gekommen, der nun drastische personelle Konsequenzen nach sich zieht. Fünf Sicherheitsmänner aus dem direkten Umfeld von Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) sollen sich über Monate hinweg massiv danebenbenommen haben. Die Quittung folgte prompt: Die Beamten sind ihre Jobs los und dürfen ab sofort keine königliche Residenz mehr betreten. Wie The Sun berichtet, wirft eine Kollegin den Waffenträgern frauenfeindliches Verhalten und eine ganze Reihe zutiefst unangemessener Kommentare vor. Die Vorfälle spielten sich demnach zwischen August 2023 und September 2024 rund um den Londoner Wohn- und Arbeitsstützpunkt des Kronprinzenpaares ab, in dem William und Kate nach wie vor eine Wohnung und Büros unterhalten.

Die beschuldigten Männer gehörten zur hochgelobten Spezialeinheit "Royalty and Specialist Protection", die für den unmittelbaren Schutz der Königsfamilie zuständig und im Dienst grundsätzlich bewaffnet unterwegs ist. Die Mitarbeiterin, die die offizielle Beschwerde einreichte, beschreibt eine regelrechte "Kultur der Frauenfeindlichkeit" in ihrem täglichen Arbeitsumfeld. Die Metropolitan Police nahm die Vorwürfe sehr ernst, leitete umgehend interne Ermittlungen ein und setzte die Polizisten für die Dauer der Überprüfung zunächst nur noch mit eingeschränkten Aufgaben ein. Am Ende stufte die Behörde das Verhalten zwar nicht als strafrechtlich relevant ein, sah aber dennoch deutlichen Handlungsbedarf: Ein Polizeisprecher betonte, dass das gemeldete Verhalten in keiner Weise den hohen Standards entspreche, die man von Schutzbeamten der Krone erwarte. Die Männer mussten zu einer Art Reflexionsrunde antreten und wurden danach zwar wieder für den vollen Dienst zugelassen – allerdings unter keinen Umständen mehr im Umfeld der Royals.

Der Kensington Palast ist für William und Kate seit Jahren ein zentraler Anlaufpunkt in der britischen Hauptstadt, an dem sie mit dem Apartment 1A nicht nur einen privaten Rückzugsort besitzen, sondern auch einen wichtigen organisatorischen Stützpunkt für all ihre Aufgaben als Prinz und Prinzessin von Wales betreiben. In der Vergangenheit wurden rund um das weitläufige Gelände bereits zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geplant, um das Umfeld des Palasts noch besser zu schützen. Für den sensiblen Familienalltag der beiden Royals, die mit ihren drei Kindern traditionell zwischen verschiedenen Residenzen pendeln, bleibt Kensington damit ein Ort, an dem Diskretion und ein absolut professionelles Umfeld im Hintergrund eine entscheidende Rolle spielen.

Prinz William und Kate, Prinzessin von Wales, bei der Inthronungszeremonie von Sarah Mullally im Canterbury Cathedral
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Kate, Prinzessin von Wales, und Prince William beim Treffen mit der Erzbischöfin von Canterbury, Dame Sarah Mullally, in Lambeth Palace
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Bei einem Staatsbesuch in Windsor: formelle Auftritte der Gäste am Schloss
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Bei einem Staatsbesuch in Windsor: formelle Auftritte der Gäste am Schloss
Steht ihr hinter der Entscheidung, die Männer nicht mehr im direkten Umfeld der Royals einzusetzen?