Skandal: Andrew soll Ehrenbürgerschaft von London abgeben
Andrew Mountbatten-Windsor (66) steht erneut im Fokus unangenehmer Schlagzeilen. Gewählte Mitglieder der City of London Corporation haben laut Hello! beschlossen, dem Ex-Prinzen einen Brief zu schicken, in dem sie ihn auffordern, freiwillig auf die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verzichten. Andrew hatte diese Auszeichnung im Jahr 2012 erhalten – nicht durch eine offizielle Nominierung, sondern durch das sogenannte Patrimonialrecht, also weil sein Vater Prinz Philip (†99) bereits Ehrenbürger war. Genau dieser Umstand macht es rechtlich unmöglich, ihm den Titel einfach zu entziehen.
In einem Statement erklärte ein Sprecher der City of London Corporation laut Hello!, dass "gewählte Mitglieder heute beschlossen haben, an Herrn Mountbatten-Windsor zu schreiben, um ihn einzuladen, die Ehrenbürgerschaft formell zurückzugeben." Weiter heißt es, man werde "die eingegangene Antwort, falls eine kommt, bei einer zukünftigen Sitzung prüfen und entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten." Da die Auszeichnung durch Erbrecht erworben wurde, gibt es laut der Erklärung "keinen wirksamen rechtlichen Mechanismus", um sie abzuerkennen.
Für Andrew sind das weitere schlechte Nachrichten in einer langen Reihe von Rückschlägen. Sein Bruder König Charles (77) hatte ihm bereits im Oktober sämtliche verbliebenen Titel entzogen. Anfang des Monats zog Andrew zudem in sein neues Zuhause, Marsh Farm auf dem Sandringham-Anwesen, nachdem er Royal Lodge in Windsor verlassen musste. Laut Berichten soll Charles seinen Bruder dort bislang nicht besucht haben – es hieß sogar, er werde ihn möglicherweise "nie" wieder treffen und es brauche eine "enorme Veränderung", damit sie überhaupt wieder im selben Raum sein könnten. Prinzessin Anne (75) und Prinz Edward (62) sollen sich hingegen bei ihm gemeldet haben.






