

Keine Mülltrennung in Schweiz? Ariel ist Fan von Ragebait
Reality-TV-Darstellerin Ariel (23) aus Basel sorgte Anfang April mit einem Auftritt im Podcast "Take Me Späti" von Content Creatorin Sara Arslan für Aufsehen. Darin behauptete sie, dass in der Schweiz keinerlei Mülltrennung stattfinde – alles lande in einem einzigen Sack. Rund zwei Wochen später gab sie auf dem roten Teppich der Reality Awards in Bonn offen zu, dass diese Behauptung bewusst gewählt war. Sie sei ein großer Fan von sogenanntem "Ragebait" – also Inhalten, die darauf ausgelegt sind, gezielt Wut und Empörung auszulösen, um damit Reichweite zu generieren. "Sogar ich trenne Müll: Pappe, PET und so trenne ich", erklärte Ariel auf dem roten Teppich und machte damit deutlich, dass ihre Aussage im Podcast keineswegs ihrer tatsächlichen Überzeugung entsprach. Ariels Strategie scheint aufzugehen.
Die Reaktion des Schweizer Publikums ließ nicht lange auf sich warten. Auf verschiedenen Social-Media-Plattformen übten zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer scharfe Kritik an den Aussagen der Baslerin. Kommentare wie "Im Namen aller Schweizer entschuldige ich mich für Ariel" oder "Das tut weh beim Zuhören" machten laut 20Min schnell die Runde. Ariel selbst zeigt sich von der Empörung wenig beeindruckt. Sie habe schon lange beobachtet, dass solche Provokationen stets dieselben Menschen aufwühlten – und stellt sich deshalb öffentlich die Frage, warum diese so viel Hass in sich trügen. Freunde und Bekannte, die Ariel gut kennen, erkannten ihr Ragebait-Spiel sofort – verraten durch ihr Grinsen im Gesicht, wie sie selbst erklärt. "Ich amüsiere mich sehr darüber", sagte sie lachend. Anders verhielt es sich allerdings mit ihrer Schätzung zur Einwohnerzahl der Schweiz: Dort hatte sie rund drei statt neun Millionen genannt – und das war ernst gemeint. "Ich gebe zu, das wusste ich wirklich nicht", räumte Ariel ein. Im Dschungelcamp behauptete sie zudem, die Erde sei eine Scheibe. Auch das hat sie mittlerweile aufgearbeitet.
Bemerkenswert ist, dass Ariel trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – ihrer polarisierenden Auftritte zu einer der gefragtesten Gesichter der deutschsprachigen Reality-TV-Szene aufgestiegen ist. Bei den Reality Awards 2026, wo Moderatorin Charlotte Würdig (47) die Hauptkategorien des Abends überreichte, räumte die Schweizerin gleich doppelt ab: Sie wurde sowohl als "Dramaqueen des Jahres" als auch als weiblicher "Realitystar des Jahres" ausgezeichnet. 2026 steht sie als Schweizer Bachelorette vor der Kamera, und ihre Fähigkeit, Gesprächsstoff zu liefern, dürfte ihr dabei kaum schaden.








