Emily Blunt: Dieser Dreh war ihr absoluter Härtetest
Wie es wirklich war, stundenlang in einem schweren Sci-Fi-Anzug an einem Draht zu hängen, hat Emily Blunt (43) jetzt bei der Talkshow "Hot Ones" ausgeplaudert. Die Schauspielerin erinnerte sich dabei an einen besonders schmerzhaften Drehtag zu dem Film "Edge of Tomorrow" aus dem Jahr 2014, an dem sie gemeinsam mit Co-Star Tom Cruise (63) eine sogenannte Drop-Ship-Sequenz in massiven Rüstungsanzügen drehen musste – aufgehängt an einem Kabelgeschirr, das den ganzen Körper unter Druck setzte. "Mein Anzug wog 80 Pfund und ich hing in einem Gurt, der hochgezogen wird, sodass das gesamte Gewicht meines Körpers – und 85 Pfund – auf meinem Unterleib lastet", schilderte Emily die Tortur.
Zunächst habe Toms ansteckende Energie sie noch bei Laune gehalten. "Wenn man von Tom Cruises Enthusiasmus umgeben ist, überträgt sich das auf einen und man hat das Gefühl, dass man ihn nicht durch Jammern enttäuschen kann", erzählte sie im Interview. Doch irgendwann sei auch bei dem Kollegen die gute Laune merklich gebröckelt: "Die Begeisterung begann ein wenig zu schwinden", beschrieb sie den Moment. Als beide genug hatten und Tom ungeduldig rief, die Kamera solle endlich laufen, nutzte Emily ihre Chance und sagte ihm direkt, was sie dachte: "Ich hab ihn einfach angeschaut und gesagt: 'Das ist beschissen.'" Seine Reaktion kam denkbar knapp und typisch Cruise: "Es ist eine Herausforderung."
Die intensive Zusammenarbeit am Set von "Edge of Tomorrow" hat Emily und Tom bis heute verbunden. Die Britin hat in Interviews immer wieder betont, wie sehr sie den Einsatz des Hollywoodstars bei seinen Stunts respektiert. Tom wiederum hatte in der Vergangenheit mehrfach durchblicken lassen, dass er Emily wegen ihrer Mischung aus Humor und absoluter Professionalität bei Actiondrehs schätzt. Privat hält Emily ihr Familienleben mit ihren zwei Kindern weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus und konzentriert sich neben ihrer Arbeit oft auf die Zeit mit Ehemann John Krasinski (46).










