Jens Riewa überrascht "Tagesschau"-Zuschauer mit Brille
Für die Zuschauer der 20-Uhr-Tagesschau war es eine ungewohnte Überraschung: Jens Riewa (62), das vertraute Gesicht von Deutschlands bekanntester Nachrichtensendung, erschien dienstags plötzlich mit Brille auf dem Bildschirm. Seit rund drei Jahrzehnten ist der ARD-Chefsprecher ein verlässliches Bild der Seriosität – Anzug, Hemd, Krawatte und in der Regel Kontaktlinsen. Doch diesmal fehlten die Linsen. Kurz nach der Sendung erklärte Jens den ungewöhnlichen Auftritt auf Instagram.
Sein Optiker hatte schlicht vergessen, neue Kontaktlinsen nachzubestellen. Hintergrund war ein geplanter Wechsel von Monats- auf Tageslinsen, bei dem offenbar etwas schiefgelaufen war. "Weil mein armer Optiker vergessen hat, neue zu bestellen, neue Kontaktlinsen. Seit Jahrzehnten klappt das, aber diesmal waren sie irgendwie alle", erklärte Jens auf Instagram. Die dünnen Tageslinsen empfindet er zudem als schwierig im Umgang: "Die Tageslinsen, die sind so dünn und die sind so schwierig zu händeln." Die Brille, die er für seinen Auftritt nutzte, stammt vom Schweizer Hersteller Götti – normalerweise trägt er sie nach eigenen Angaben nur nachts. Bei den Zuschauern kam der neue Look jedenfalls gut an. Auf der Plattform X schrieb ein Nutzer: "Sieht seinem Vorgänger Karl-Heinz Köpcke immer ähnlicher." Ein anderer kommentierte schlicht: "Ich will die Brille haben."
Dass Jens für Gesprächsstoff sorgt, ist kein Einzelfall. Bereits im Podcast "Frühstück bei Barbara" hatte er verraten, wie empfindlich das Publikum auf Veränderungen reagiert. Damals sagte er, man würde "in E-Mails ersticken", sollte er bei der Hauptausgabe plötzlich mit Brille erscheinen. Bei kürzeren Formaten wie der "Tagesschau in 100 Sekunden" greife er an langen Tagen aber schon mal zur Brille, wenn die Linsen unangenehm werden. Auch Anfang 2025 hatte der Moderator für Aufsehen gesorgt – damals blitzte unter seinem Sakko statt eines Hemdes ein helles T-Shirt hervor.










