Mail enthüllt: Bill Gates vor Jahren vor Epstein gewarnt
Bill Gates (70) soll deutlich früher als bisher bekannt vor Jeffrey Epstein (†66) gewarnt worden sein – und das offenbar aus den eigenen Reihen. Wie das Wall Street Journal berichtet, schrieb Melanie Walker, die damals für die "Gates Foundation" und später in Bills Privatbüro arbeitete, bereits 2014 eine E-Mail an den Microsoft-Gründer. Darin riet sie ihm, bei allem Privaten zu Jeffrey auf Abstand zu gehen und eine "gesunde Distanz" zu halten. Sie warnte davor, dass der skandalumwitterte Finanzier gezielt die "Schwächen oder Neigungen" einflussreicher Männer ausnutze.
Pikant dabei: Melanie selbst unterhielt laut internen Aufzeichnungen noch bis Februar 2019 – wenige Monate vor Jeffreys Verhaftung und Tod – Kontakt zu ihm und fungierte dabei als Vermittlerin. Ihr Anwalt David Fleissig erklärte, seine Mandantin sei selbst ein "Opfer von Jeffrey Epstein" und habe eine "erzwungene Beziehung, die Jahrzehnte andauerte", durchlitten. Die Professorin der Universität Washington hatte Jeffrey eigenen Angaben zufolge bereits in den neunziger Jahren kennengelernt – vorgestellt worden seien sie damals von Donald Trump (79) im Plaza Hotel in New York. Noch 2011 bezeichnete sie ihn in einer E-Mail als "einen meiner engsten Freunde" und spielte in diesem Jahr auch eine entscheidende Rolle dabei, Bill und Jeffrey beruflich zusammenzubringen. Ein Sprecher von Bill betonte gegenüber dem Wall Street Journal, der Unternehmer sei sich der wahren Natur der Beziehung zwischen Melanie und Jeffrey nicht bewusst gewesen.
Bills damalige Ehefrau Melinda Gates (61) soll nach einem einzigen Treffen mit Jeffrey in Manhattan ihrem Mann gegenüber starkes Unbehagen geäußert haben. Außerdem soll sie sich intern auch gegenüber Melanie reserviert gezeigt haben. Bills Sprecher stellte klar, dass es 2017 zwar eine kurze, einvernehmliche Beziehung zwischen Bill und Melanie gegeben habe, diese aber "einvernehmlich beendet" worden sei. Gegenüber dem Wall Street Journal hat Bill stets betont, seine vergangenen Treffen mit Jeffrey – die er nach eigener Aussage ausschließlich zum Zweck der Förderung globaler Gesundheitsprojekte genutzt habe – seien ein "großer Fehler" gewesen.







