Darum entging Michael Phelps nur knapp einer Überdosis
Schwimmlegende Michael Phelps (40) hat in einem emotionalen Interview über eine der dunkelsten Phasen seines Lebens gesprochen. Der 40-Jährige saß für die neue wöchentliche NBC-Nightly-News-Serie "Great Americans" Moderator Tom Llamas gegenüber und schilderte offen, wie er als aktiver Sportler mit Drogenkonsum und Suizidgedanken zu kämpfen hatte. Dabei enthüllte der Olympionike auch, warum er damals nur knapp einer Überdosis entgangen ist: Ihm war das Schlafmittel Ambien verschrieben worden, von dem zu diesem Zeitpunkt zum Glück nur noch wenig übrig war.
"Ich bin froh, dass ich nur noch 30 Milligramm davon hatte", sagte Michael gegenüber NBC Nightly News. Hätte er 100 Milligramm besessen, "hätte ich sie wahrscheinlich alle genommen". Und weiter: "Wer weiß, ob ich dann heute hier sitzen würde?" Dieser Moment wurde für den Rekordhalter mit 28 Olympiamedaillen zum Wendepunkt. "Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich um Hilfe gebeten habe", erklärte er. Seitdem habe er sich selbst zum ersten Mal wirklich als Mensch wahrgenommen – mit Gefühlen und Emotionen. "Meine gesamte Karriere hindurch sah ich im Spiegel jemanden mit Schwimmbrille und Badekappe, nicht jemanden mit Gefühlen und Emotionen. Ich habe mich nie als menschliches Wesen gesehen", so Michael.
Heute geht der pensionierte Schwimmer offen mit seiner psychischen Gesundheit um und ist sich bewusst, welchen Einfluss das auf andere Menschen haben kann. Wenn Fans ihn für seine Offenheit danken, sei ihm das wichtiger als jeder sportliche Erfolg: "Das ist besser, als eine olympische Goldmedaille zu gewinnen", betonte er im Interview und ergänzte: "Es gibt nichts, das du sagen oder tun kannst, das besser ist, als jemandem die Chance zu geben, sein authentisches Selbst zu sein." Privat ist Michael seit 2016 mit Nicole Johnson verheiratet, mit der er vier Kinder hat.








