XXL-WM 2026: So wild wird das Turnier in Amerika wirklich
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XXL-WM 2026: So wild wird das Turnier in Amerika wirklich

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
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Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, ist es endlich so weit: Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada wird offiziell eröffnet – und das direkt mit einem echten Staraufgebot. Zur großen Eröffnungsfeier vor dem Auftaktmatch zwischen Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt sowie bei den anschließenden Zeremonien in Toronto und Los Angeles werden Musikgrößen wie Shakira (49), Katy Perry (41), Alanis Morissette (52) und Michael Bublé (50) auf der Bühne stehen. Um dem Anspruch an maximales Entertainment gerecht zu werden, spendiert die FIFA jedem der drei Gastgeberländer eine ganz eigene Eröffnungszeremonie und setzt damit schon vor dem ersten Anpfiff auf ein Feuerwerk der Unterhaltung.

Doch das eigentliche Show-Highlight wartet beim großen Endspiel in East Rutherford (New Jersey): Zum ersten Mal in der WM-Geschichte wird dort am 19. Juli eine gigantische Halbzeitshow nach dem Vorbild des US-amerikanischen Super Bowls inszeniert. Für das spektakuläre Finale konnten mit Madonna (67), Shakira und der südkoreanischen K-Pop-Boyband BTS absolute Weltstars verpflichtet werden. Zwischen dem Eröffnungsspiel und dem Finale rollt der offizielle WM-Ball namens "Trionda" in insgesamt 104 Partien durch 16 Stadien. Gespielt wird unter anderem in der Mega-Arena bei Dallas, die laut oe24 stolze 94.000 Plätze fasst und in der Vorrunde Schauplatz des Duells zwischen Titelverteidiger Argentinien und Österreich sein wird. Die logistischen Herausforderungen des XXL-Turniers sind dabei gewaltig, da zwischen einzelnen Spielorten wie Miami und Vancouver stolze 5.500 Kilometer liegen. Das entspricht in etwa der Entfernung von Görlitz und Neu-Delhi.

Hinter der Mammut-WM mit erstmals 48 Teams steht FIFA-Boss Gianni Infantino, der das umstrittene Mega-Projekt seit Jahren vehement vorantreibt. Durch die Aufstockung des Teilnehmerfeldes feiern 2026 auch Exoten wie Kap Verde, Usbekistan, Jordanien und das kleine Curaçao ihre WM-Premiere. Der mediale Ansturm bricht ebenfalls alle Rekorde: Laut FIFA-Angaben wurden 16.000 Journalisten akkreditiert, während insgesamt rund 50.000 Medienschaffende im Einsatz sein werden. Auch finanziell geht es um historische Summen, denn das Gesamtpreisgeld wurde auf 753 Millionen Euro angehoben – der kommende Weltmeister streicht allein 43 Millionen Euro ein. Und geht es nach Gianni, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: Der Verbandschef liebäugelt bereits offen mit einer zukünftigen Aufstockung auf 64 Mannschaften.

Manuel Neuer vor dem Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA im Soldier Field in Chicago, Juni 2026
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Madonna performt mit Drake beim Coachella Valley Music & Arts Festival 2015 in Indio, Kalifornien
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Gianni Infantino im Dezember 2022
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