

Birgt sein US-Besuch für König Charles ein zu hohes Risiko?
König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) sind mitten in ihrem großen USA-Besuch. Doch nach dem Schock beim White House Correspondents' Dinner ist die Stimmung deutlich angespannter. Nur wenige Tage nach dem vereitelten Attentatsversuch auf Präsident Donald Trump (79) wird die Sicherheitslage rund um den royalen Trip neu bewertet, wie der frühere Leibwächter Simon Morgan gegenüber Page Six erklärt. Der Ex-Bodyguard der britischen Royals spricht von einem Besuch mit "extrem hohem Risiko", weil Charles in den hochpolitischen USA an der Seite des Präsidenten auftritt. Während das Paar Termine in Washington wahrnimmt, arbeiten königlicher Schutz und Secret Service nun Hand in Hand, um jeden Schritt des Monarchen-Paares abzusichern.
Simon macht klar, wie tiefgreifend die Planungen im Hintergrund nun überprüft werden. Laut Page Six würde nach einem solchen Vorfall "natürlich" eine komplette Sicherheitsanalyse starten. Man prüfe, ob zusätzliche Kräfte gebraucht würden und wie Charles und Camilla sich überhaupt fortbewegen sollen. "Sie könnten sich ansehen, wie der König und die Königin bewegt werden und müssten daher vielleicht die Prinzipien der Autokolonne ändern. Sie müssten jetzt vielleicht fliegen", erklärt der Experte. Auch Details wie mögliche Nebeneingänge, zusätzliche Sperrzonen oder veränderte Abläufe bei öffentlichen Terminen gehören zu den Szenarien, die überarbeitet werden. Politische Orte wie der Besuch im Weißen Haus seien laut Simon zwar vergleichsweise "leichter zu kontrollieren", doch auch hier werde ständig nachjustiert. Trotzdem sieht der Sicherheitsspezialist keinen Anlass, die Reise vorzeitig zu beenden, da der Angreifer beim Dinner gestoppt wurde und die Tour seit Monaten mit höchster Sicherheitsstufe vorbereitet sei.
Für Charles und Camilla ist der Besuch in den USA weit mehr als nur ein weiterer Termin im royalen Kalender. Der Monarch und seine Frau waren bereits zum Auftakt des Trips von Präsident Trump und First Lady Melania im Weißen Haus begrüßt worden und verbrachten dort auch Zeit in kleiner Runde. Der Aufenthalt steht ganz im Zeichen der besonderen Beziehung zwischen Großbritannien und den USA und des Jubiläums der amerikanischen Unabhängigkeit. Nach den politischen Gesprächen in Washington geht es für das Paar weiter nach New York, wo unter anderem ein Besuch des 9/11 Memorials und der New York Public Library geplant ist, sowie ein Empfang für Charles' Wohltätigkeitsarbeit mit The King's Trust. Zum Abschluss reisen die Royals nach Virginia, wo sie bei kulturellen Events und lokalen Terminen auf Menschen vor Ort treffen – eng begleitet von einem Sicherheitsapparat, der ihren US-Trip zu einem der am besten abgeschirmten Auslandsbesuche ihrer bisherigen Amtszeit macht.









