Historischer Moment: König Charles zu Gast bei Donald Trump
König Charles (77) und Königin Camilla (78) sind am 27. April zu ihrem offiziellen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Präsident Donald Trump (79) und First Lady Melania Trump (56) empfingen das royale Paar persönlich am Südportal des Weißen Hauses in Washington, D.C. Die vier begrüßten sich mit Handschlag, posierten für Fotos, bevor Trump die Hand auf Charles' Arm legte und ihn ins Innere des Gebäudes führte. Anschließend kamen die beiden Paare bei einem privaten Tee zusammen – das erste Wiedersehen seit dem Staatsbesuch der Trumps in Großbritannien im September 2025. Der Besuch steht ganz im Zeichen des 250. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeit und soll die besondere Beziehung zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich stärken.
Das Treffen findet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem es am Samstag beim White House Correspondents' Dinner zu einem erschreckenden Schusswaffenvorfall gekommen war. Der Vorfall, bei dem Donald anwesend war, löste eine dringende Überprüfung des Sicherheitskonzepts für den königlichen Besuch aus. Der Buckingham Palace veröffentlichte laut der Daily Mail daraufhin eine Erklärung, in der es hieß, Charles sei "sehr erleichtert zu hören, dass der Präsident, die First Lady und alle Gäste unverletzt sind." Ungeachtet der angespannten Lage bleibt das offizielle Programm prunkvoll: Neben dem privaten Tee und einer Gartenparty in der britischen Botschafterresidenz, zu der rund 650 Gäste geladen waren, ist für den 28. April ein Staatsdinner im Black-Tie-Format im Weißen Haus geplant. Ein historischer Höhepunkt steht am Dienstag an, wenn Charles vor dem Kongress sprechen wird – als erst zweiter britischer Monarch überhaupt, nach seiner Mutter Königin Elizabeth II., die dies 1991 tat.
Obwohl die politischen Spannungen zwischen den USA und Großbritannien derzeit erheblich sind – Trump hat den britischen Premierminister Keir Starmer zuletzt scharf wegen dessen Haltung zu den US-Militäreinsätzen im Iran kritisiert –, betont der Präsident ausdrücklich, dass diese Unstimmigkeiten nichts mit dem königlichen Besuch zu tun hätten. Gegenüber der BBC sagte er über Charles: "Er ist fantastisch. Er ist ein fantastischer Mensch." Es ist zwar Charles' 19. Besuch in den USA insgesamt, jedoch sein erster offizieller Staatsbesuch seit seiner Thronbesteigung nach dem Tod von Königin Elizabeth II. im Jahr 2022. Nach dem Programm in Washington, D.C., sowie weiteren Terminen in New York und Virginia reist Charles anschließend nach Bermuda weiter – sein erster Besuch als Monarch in einem britischen Überseegebiet.









