Von dieser Kultkomödie bekommt Keanu Reeves nicht genug
Keanu Reeves (61) kennt man vor allem als Action-Ikone – als Neo in Matrix oder als rachsüchtigen Auftragskiller in John Wick. Doch wenn es um seine persönlichen Kinoerlebnisse geht, zeigt sich auch eine andere Seite des Hollywood-Stars. Gegenüber dem Filmportal Letterboxd verriet er kürzlich vier Lieblingsfilme, die er auf der großen Leinwand gesehen hat. Neben schwerer Kinokost wie David Lynchs (†78) "Eraserhead", dem Stummfilm-Epos "Napoleon" und dem Sci-Fi-Blockbuster "Krieg der Sterne" schwärmt er dabei von einer Kultkomödie: "Harold and Maude" aus dem Jahr 1971.
Die Befragung fand im Rahmen der Promo-Tour für Keanus neuesten Film "Good Fortune" statt. An "Harold and Maude", inszeniert von Regisseur Hal Ashby, erinnert er sich dabei besonders lebhaft – vor allem an eine bestimmte Szene. "Ich war noch ein Teenager und ging oft ins Kino, als ich 'Harold and Maude' gesehen habe. Da gibt es diese Szene mit seinem Arm. Er ist bei diesem Date, holt ein Beil heraus und beginnt, sich damit auf den Arm zu schlagen. Ich habe im Kino noch nie so viel gelacht – wirklich nie. Es war großartig", schwärmte der Schauspieler gegenüber dem Portal.
"Harold and Maude" dreht sich um den morbiden jungen Mann Harold, der immer wieder seinen Suizid inszeniert, um seine Mutter zu schockieren. Erst durch seine Begegnung mit der 79-jährigen Freigeisterin Maude lernt er, das Leben zu schätzen. Der Film mit dem bekannten Cat-Stevens-Soundtrack gilt bis heute als Kultklassiker und zählt laut verschiedener Filmportale zu den besten schwarzen Komödien aus den USA. Dass Keanu eine besondere Verbindung zur Komödie hat, bewies er übrigens auch mit seiner Rolle in der Filmreihe "Bill & Ted" – und zuletzt eben wieder mit "Good Fortune".








