Keanu Reeves schnitt "John Wick"-Teammitglied den Kopf auf
Keanu Reeves (61) gibt seltene Einblicke in die gefährlichen Dreharbeiten der John Wick-Filmen. Im Gespräch mit ComicBook.com erzählt der Hollywoodstar, welche heftigen Unfälle sich am Set der Actionreihe ereignet haben und wie schnell es richtig ernst werden kann. Der Schauspieler berichtet unter anderem von einem Stunt, bei dem er einen Kollegen versehentlich verletzte: "Was die Unfälle angeht: Ich habe einmal einen Fehler gemacht. Ich habe den Kopf eines Mannes aufgeschnitten. Das war wirklich scheiße – entschuldigt meine Ausdrucksweise."
Im Detail schildert Keanu einen anderen Unfall: Ein weiteres Teammitglied wurde von einem Auto erwischt und musste ins Krankenhaus. Zwar sei der Vorfall glimpflich verlaufen, da der Mann in einem Wagen gesessen hatte, zur Sicherheit wurde er aber trotzdem durchgecheckt. Laut Keanu kam er schnell wieder auf die Beine. Die Erinnerungen daran holten den Actionhelden besonders rund um den Kinostart von "John Wick: Kapitel 4" wieder ein, als er weltweit Interviews zum Actionkracher gab. Für Keanu steht gerade wegen solcher Schreckmomente fest, dass die Sicherheit am Set oberste Priorität hat: Alle würden ständig aufeinander achten, während sie an den komplexen Kampfchoreografien mit Fäusten, Nunchakus, Schwertern und Schusswaffen feilen.
Wie extrem die Arbeit an "John Wick: Kapitel 4" für ihn war, machte Keanu außerdem im Interview mit dem Magazin Total Film deutlich. Dort verriet der Hollywoodstar, dass kein anderer Film ihn je so sehr gefordert habe: "'John Wick: Kapitel 4' war die körperlich härteste Rolle, die ich bisher in meiner Karriere hatte. Sie haben mich wirklich darauf trainiert, das zu können, was wir die Toolbox nennen." Rund zwölf Wochen intensivstes Training mit Waffen, Martial-Arts-Moves, Reitszenen und Motorradstunts seien nötig gewesen. Die Fans des sonst eher zurückhaltenden Schauspielers bekamen dadurch einen selten offenen Blick hinter die Kulissen – und darauf, wie viel Einsatz Keanu und sein Team investieren, damit die aufwendigen Actionszenen am Ende so mühelos aussehen.









