Neues Foto: Duffy zeigt sich zum ersten Mal seit 16 Jahren
Duffy (41) zeigt sich endlich wieder öffentlich: In den sozialen Medien ist jetzt ein neues Foto der Sängerin aufgetaucht, das erste seit Jahren. Am Mittwoch wurde der Schnappschuss gepostet, der sie in dem Strandcafé Caffi Largo in Pwllheli im Nordwesten von Wales zeigt. Auf dem Bild steht Duffy Arm in Arm mit einer Mitarbeiterin des Cafés und lächelt dezent in die Kamera. Auf der Facebook-Seite des Lokals heißt es dazu begeistert: "Die berühmte Sängerin aus Nefyn, Amy Duffy, schaute heute Morgen im Caffi vorbei. Es ist immer schön zu sehen, wenn lokale Talente lokale Lokale unterstützen." Für viele Fans ist es der erste neue Blick auf die "Mercy"-Interpretin seit über anderthalb Jahrzehnten.
Die Aufnahme reiht sich in eine ganze Reihe von Signalen ein, mit denen Duffy aktuell Schritt für Schritt in die Öffentlichkeit zurückkehrt. Schon Anfang Juni hatte die Musikerin auf Instagram angekündigt, am 5. Juli in London ein geheimes, intimes Konzert zu geben. Es wird ihr erster Live-Auftritt seit mehr als 15 Jahren. Die begrenzten Plätze werden unter Fans verlost, die sich über das soziale Netzwerk registrieren können. In dem Post versprach die Künstlerin außerdem, bei dem Gig auch neue Songs vorzustellen. Bereits im Vormonat hatte sie ein schwarz-weißes Foto aus dem Studio geteilt und dazu geschrieben: "Wenn ich doch nur die richtigen Worte fände, um zu beschreiben, wie sehr ich euch alle vermisst habe. Ich arbeite daran, zu euch zurückzukehren."
Dass diese Worte und Bilder für Duffy so viel Bedeutung haben, hängt mit ihrer schweren Vergangenheit zusammen. Nachdem sie 2008 mit ihrer Single "Mercy" und dem Album "Rockferry" weltweiten Erfolg gefeiert und Auszeichnungen wie mehrere BRIT Awards und einen Grammy gewonnen hatte, zog sich die Sängerin plötzlich aus der Öffentlichkeit zurück. Erst 2020 erklärte sie in einem langen Essay auf ihrer Website und in einem emotionalen Instagram-Post, sie sei entführt, unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden und habe in dieser Zeit auch mit Suizidgedanken gekämpft. "Ich teile das, weil wir in einer verletzten Welt leben und ich mich nicht mehr dafür schäme, dass mir etwas so Schlimmes widerfahren ist", erklärte die Sängerin damals.










