

Mord an Tupac (†25): Familie reicht Klage gegen Keefe D ein
Fast 29 Jahre nach dem Tod von Tupac Shakur (†25) gibt es eine neue Wendung in dem Fall: Die Familie des legendären Rappers hat nun eine Zivilklage wegen widerrechtlicher Tötung gegen Duane "Keefe D" Davis eingereicht. Wie TMZ berichtet, reichte Tupacs Stiefbruder Maurice "Mopreme" Shakur die Klage im Namen des Nachlasses seines verstorbenen Vaters ein. Als Begründung wird unter anderem angeführt, dass Keefe D die einzige Person ist, die jemals im Zusammenhang mit Tupacs Mord festgenommen wurde. Neben Keefe D richtet sich die Klage auch gegen eine Reihe unbekannter Mitverschwörer – die Familie ist der Überzeugung, dass die Verschwörung hinter dem Mord weit über ihn hinausgeht.
In den Klagedokumenten, die dem Newsportal vorliegen, wird auch auf die von 50 Cent (50) produzierte Dokumentarserie "Sean Combs: The Reckoning" verwiesen. Darin soll Keefe D behauptet haben, dass Sean "Diddy" Combs (56) möglicherweise eine siebenstellige Summe für die Ermordung von Tupac und dem damaligen Death-Row-Records-Chef Suge Knight angeboten habe. Keefe D selbst hat eingeräumt, in dem Auto gesessen zu haben, aus dem die tödlichen Schüsse auf Tupac abgefeuert wurden. Allerdings hat sich seine Darstellung der Ereignisse jener Nacht im Laufe der Jahre mehrfach verändert.
Keefe D war im Jahr 2023 in Las Vegas festgenommen worden und plädiert auf nicht schuldig. Sein Strafprozess soll im August beginnen. Diddy, der seit Jahren wegen schwerer Vorwürfe rund um Sexhandel in den Schlagzeilen steht, könnte in dem Verfahren ebenfalls eine Rolle spielen: Laut New York Post könnte er als Zeuge im Prozess geladen werden, wobei Keefe Ds Verteidigung auf eine entlastende Aussage von ihm hofft. Tupac war am 13. September 1996 im Alter von 25 Jahren an den Folgen eines Angriffs gestorben, bei dem er in Las Vegas von mehreren Kugeln getroffen worden war.






