Vier Jahre Knast: Bekam Marius Borg Høiby einen Royal-Bonus?

Vier Jahre Knast: Bekam Marius Borg Høiby einen Royal-Bonus?

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 2 min
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Das Urteil gegen Marius Borg Høiby (29) ist gefallen – und es sorgt für Zündstoff. Das Osloer Amtsgericht verurteilte den 29-jährigen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) zu vier Jahren Gefängnis. Doch kurz nach der Entscheidung des Osloer Gerichts wird bereits heftig diskutiert: Ist die Strafe angemessen – oder profitierte der Sohn von Mette-Marit womöglich von seiner prominenten Herkunft? Tatsächlich hatte die Staatsanwaltschaft eine deutlich härtere Strafe gefordert. Insgesamt sieben Jahre und sieben Monate Haft standen im Raum. Dass das Gericht nun auf vier Jahre entschied, sorgt deshalb bei manchen Beobachtern für Verwunderung. Schnell wurde die Frage laut, ob ein Mann ohne Verbindungen zum norwegischen Königshaus womöglich härter bestraft worden wäre.

Auch unter einem Promiflash-Beitrag zur Urteilsverkündung fallen die Reaktionen deutlich aus. "Von den vier Jahren wird bestimmt noch die U-Haft abgezogen. Vier Jahre sind definitiv zu wenig", schreibt ein Nutzer auf Instagram. Ein anderer kommentiert: "Das ist viel zu wenig. Ich bin aber überrascht, dass er überhaupt eine Gefängnisstrafe bekommen hat. Habe befürchtet, dass der Promibonus noch mehr ins Gewicht fällt." Ein weiterer Follower findet zwar die Verurteilung richtig, ergänzt aber: "Richtig so ... nur dass es zu wenig ist!"

Allerdings beschränkt sich das Urteil nicht auf die vierjährige Haftstrafe. Marius muss außerdem insgesamt 640.000 norwegische Kronen – umgerechnet rund 55.000 Euro – an mehrere Geschädigte zahlen. Allein seine Ex-Freundin Nora Haukland erhält 300.000 Kronen. Für viele Beobachter zeigt das, dass das Gericht durchaus spürbare Konsequenzen verhängt hat – auch wenn die Diskussion über die Höhe der Strafe damit nicht verstummt. Das Gericht begründete das geringere Strafmaß im Vergleich zur Forderung der Staatsanwaltschaft unter anderem damit, dass Marius in mehreren Anklagepunkten freigesprochen wurde. Belastbare Hinweise auf einen tatsächlichen Royal-Bonus gibt es bislang nicht.

Tatsächlich sprechen einige Argumente sogar für das Gegenteil: Das Verfahren war eines der meistbeachteten Strafprozesse der jüngeren norwegischen Geschichte. Jede neue Enthüllung und jede Gerichtsentscheidung wurden von der Öffentlichkeit genau verfolgt. Zudem blieb Marius trotz der schweren Erkrankung seiner Mutter über Monate in Untersuchungshaft. Obwohl Mette-Marit inzwischen auf eine Lungentransplantation wartet, lehnte das Gericht mehrere Anträge auf eine Freilassung ab. Für das norwegische Königshaus, das der Skandal rund um Marius bereits seit Monaten belastet, ist die nun aufflammende Diskussion um das Strafmaß ein weiteres unruhiges Kapitel in einer langen Geschichte schlechter Schlagzeilen.

Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit
Instagram / marius_borg
Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit
Marius Borg Høiby, 2022
Getty Images
Marius Borg Høiby, 2022
Nora Haukland auf dem roten Teppich vor der Verleihung der Subjektprisen 2024 in Oslo
Imago
Nora Haukland auf dem roten Teppich vor der Verleihung der Subjektprisen 2024 in Oslo
Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Ragnar Singsaas/Getty Images
Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Glaubt ihr, Marius bekam einen Royal-Bonus – oder eher nicht?