

Klare Meinung: Für Mike Krüger geht der Gender-Wahn zu weit
Mit einem neuen Song meldet sich Mike Krüger (74) zurück – und der hat es in sich. Unter dem Titel "Gender-Jünger" nimmt der 74-jährige Comedian und Musiker den aktuellen Sprachtrend aufs Korn und feiert mit dem Stück seinen TV-Auftritt in der Show von Stefan Raab (59) auf RTL+. Bereits ab 22:15 Uhr war der Song am 28. April erstmals vor Publikum zu hören. Krüger rechnet darin satirisch mit dem Gendern ab und macht dabei keinen Hehl aus seiner Meinung: "Hört mal zu, ihr Gender-Jünger, ich geb' euch einen Rat: Sprecht einfach weiter so wie immer, dann bleibt uns viel erspart …", wird er von Bild zitiert.
Im Song greift Mike konkrete Beispiele auf, die er als sprachlich unhandlich empfindet – etwa "Hosenträgerin" oder "Am-Berg-Steigende". Aber auch vermeintliche Gender-Hinweise im Alltag liefern ihm Stoff für seinen Spott. So erzählte er von einem Baumarkt-Besuch: "Als ich letztens im Baumarkt war, las ich auf einem Sack 'Spachtelmasse Innen'. Da dachte ich, jetzt geht es aber echt zu weit mit dem Gendern." Sein fiktives Fazit für die Verkäufer: "Die Verkaufenden sollten sich mal über die BenennungInnen seiner/ihrer ProduktInnen endlich im Klarenden werden." Mit seiner Haltung stehe er nach eigener Aussage nicht allein da – auch seine Frau und deren Freundinnen gehörten "diesbezüglich längst auch zu den Kopfschüttelnden". Mike selbst bezeichnet sich als "Show-Rentner mit Arbeitserlaubnis von Zuhause" und gab sich bezüglich der Reaktionen gelassen: "Ich bin gespannt, was die Zuschauenden sagen."
Seine Skepsis gegenüber bestimmten gesellschaftlichen Entwicklungen hat der Comedian bereits in der Vergangenheit geäußert. Gegenüber Bild verwies er auf seine Wurzeln in der 68er-Bewegung: "Ich komme noch aus der Generation der 68er und 70er. Für uns war damals klar, dass, wenn man von Demonstranten sprach, da natürlich auch Frauen dabei waren." Und weiter: "Die Beatles haben 'All you need is love' gesungen und allen war völlig wurscht, wer da zusammen auf den Feten gefeiert hat. Über LSBTIQ wurde nicht diskutiert, sondern es wurde einfach gelebt." Auch in seinem Podcast "Die Supernasen", den er gemeinsam mit seinem langjährigen Freund und Kollegen Thomas Gottschalk (75) betreibt, hatten die beiden in der Vergangenheit immer wieder ähnliche Themen angesprochen.





