

Taylor Swift nutzt Kritik als kreative Motivation für Songs
Kritik hat Taylor Swift (36) nicht kleingemacht – sie hat sie zu Kunst gemacht. Die Sängerin sprach jetzt in einem Interview mit der New York Times offen darüber, wie sie mit negativem Gegenwind umgeht und wie dieser ihren kreativen Prozess beeinflusst hat. "Kritik war ein enormer Treibstoff für mich", erklärte sie gegenüber der Zeitung. Ohne ihre härtesten Kritiker würden einige ihrer bekanntesten Songs gar nicht existieren, so die 36-Jährige. Als Beispiel nannte sie ihren Hit "Blank Space": "Der Song würde nicht existieren, wenn nicht Leute gesagt hätten: 'Hier ist eine Diashow all ihrer Ex-Freunde.'"
Auch ihr Song "Anti-Hero" wäre ohne den anhaltenden öffentlichen Druck nie entstanden. "Das ist ein Song, auf den ich immer noch sehr stolz bin. Dieser Song existiert nicht, wenn ich nicht für jeden Aspekt meiner Persönlichkeit kritisiert werde, mit dem die Leute ein Problem haben", sagte Taylor gegenüber der New York Times. Schon bei der Neuveröffentlichung ihres Albums "1989" im Jahr 2023 hatte sie sich ausführlich zu den Anfeindungen geäußert, die sie in der Vergangenheit erlebt hatte – darunter Slut-Shaming rund um ihr Liebesleben. "Die Witze über die Anzahl meiner Freunde. Die Verharmlosung meines Songwritings, als wäre es der Raubtierakt einer verliebten Psychopathin", schrieb sie damals im Vorwort zum Album. "Es hat begonnen, mich wirklich zu verletzen."
Heute gibt Taylor ihre Erfahrungen an jüngere Künstler weiter. Ihr wichtigster Rat: Kommentare nicht überhandnehmen lassen, aber Kritik als kreativen Ausgangspunkt nutzen. "Mein Lieblingsding, wenn ich mich mit neuen Künstlern oder Songwritern zusammensetze, ist: 'Warum liest du deine Kommentare? Das ist zu viel davon'", erklärte sie. Statt auf Trolle zu antworten, solle man lieber schöpferisch tätig werden: "Mach Kunst daraus. Antworte nicht auf Trolle in deinen Kommentaren. Das wollen wir nicht von dir. Wir wollen deine Kunst."







